Bartosz Kokosinski – “Bilder fressen die Wirklichkeit” vom 16. bis 31. Mai 2013
Bartosz Kokosinski – “Bilder fressen die Wirklichkeit” vom 16. bis 31. Mai 2013
Eine Performance, die an der Risikogrenze balanciert, eine Reportage, die die schlafende Geschichte weckt und ein unvorhersehbares musikalisches Projekt bilden den Programm des Festivals „Invasion der Barbaren“, das am 10. Mai in Club der polnischen Versager und AckerStadtPalast stattfindet.
„Invasion der Barbaren” ist ein internationales Festival, das von Barak Kultury Stiftung aus Poznań organisiert wird. Das Festival handelt von der Andersartigkeit, die verschiedenen Formen bezüglich der Kultur, der Sprache, der Herkunft, des Alters und dem Geschlecht annehmen kann.
Am Freitagabend werden folgende Performances gezeigt: „Krajan“ [Landsmann] von Dominik Złotkowski, die mit einer provokativen Interaktion mit den Zuschauern beginnt, und „Uziemienie“ [Erdung] von Łukasz Trusewicz, in der ein an der Risikogrenze balancierende Schauspieler schwerwiegende Fragen über die Grenzen der menschlichen Widerstandsfähigkeit in einer extremen Gefahrsituation stellt. Den Berliner Teil der „Invasion der Barbaren“ beschließt ein improvisiertes, musikalisches Musikprojekt von Rafał Zapała, das einen Menschen, eine Maschine und einen Programm verbindet. Indem man bequem auf einer Matte sitzt, wird man den interessanten Sound zuhören, der mithilfe von einem unvorhersehbaren Synthesizer Putney aus dem Jahre 1969 geliefert wird.
Programm
Freitag, den 10. Mai
• 20.00 „Krajan” [Landsmann] Dominik Złotkowski – eine Performance
AckerStadtPalast / Ackerstrasse 169/170
• 20.30 Uziemienie” [Erdung] Łukasz Trusewicz – eine Performance
AckerStadtPalast / Ackerstrasse 169/170
• 21.00 „Die Wanderboje” – eine Reportage von einer Stadtaktion in Poznań
Club der polnischen Versager / Ackerstr. 168
• 21.30 “harsh improvised net” Zapala – Konzert
Club der polnischen Versager / Ackerstr. 168
Eintritt frei. Begrenzte Anzahl von Plätzen.
Details:
„Krajan” [Landsmann] Dominik Złotkowski – eine Performance
Die Performance von Dominik Złotkowski beginnt mit einer provokativen Interaktion mit den Zuschauern, was als eine Einleitung für das mutige Nachdenken über die sozialen Rollen gilt. Stereotypen und Etiketten, die uns im Leben leiten, sind oft Anlässe zur sozialen Ausgrenzung. Złotkowski überzeugt, dass es sich lohnt, die Vorurteile zu überschreiten und den Fremden so kennenzulernen, wie er ist.
Dominik Złotkowski – Performer, Provocateur, Schauspieler, Animateur, Hochschullehrer. Er macht Performances seit über 10 Jahren (einige Dutzend Premieren, u.a. „Santo Subito“, „W poszukiwaniu świętego Graala“ [Auf der Suche nach Heiligen Gral]. Seine Arbeiten wurden sowohl in Polen als auch im Ausland gezeigt. Er hat mit mehreren Theatergruppen zusammengearbeitet, u.a. mit Teatr Usta Usta [Mund zu Mund Theater], Republika aus Poznań, Teatr Ósmego Dnia [Theater des achten Tages] aus Poznań und mit Künstlergruppe Suka Off aus Katowice.
“Uziemienie” [Erdung] Łukasz Trusewicz – eine Performance
Die Erdung – der Performer bewegt sich in einem von Stacheldraht unter Strom errichteten Raum. Das Handeln schafft eine unterdrückte Sphare, die für den Zuschauer unerreichbar ist. Indem er an der Risikogrenze balanciert, stellt Trusewicz eine schwerwiegende Frage über die Grenzen der menschlichen Widerständigkeit in einer extremen Gefahrsituation.
Łukasz Trusewicz – Absolvent des Fakultäts für Skulptur und räumliche Tätigkeiten der Kunstuniversität in Poznań. In seinen Tätigkeiten, Aktionen und Installationen geht er aus der Erfahrung in Bildhauerkunst hinaus. Er konzentriert sich auf den sozialen Fragen, u.a. Vergessen, Ausgrenzung, Aggression, Dominanz. Er hat an verschiedenen Präsentationen und Festivals in Polen und im Ausland teilgenommen, u.a.: in Lublin, Warschau, Lemberg. Er ist der Initiator der Kunstgalerie „Galeria Racza“ in Poznań, die sich mit Präsentation und Promotion der Performance-Kunst beschäftigt. Er hat sie gegründet und führt sie jetzt zusammen mit Agnieszka Szablikowska.
http://www.galeria-raczej.blogspot.com/
„Die Wanderboje” – eine Reportage von einer Stadtaktion in Poznań
Wanderboje ist eine mobile Skulptur. Sie dient der Bezeichnung der Plätze, die mit der schlafenden Geschichte verbunden sind. Sie wurde von Anne Peschken / Marek Pisarsky (eine Künstlergruppe Urban Art – Deutschland). Die Reportage zeigt die Wanderung der Boje in Poznań und ihre Wirkung im Stadtraum und Interaktion mit zufälligen Fußgängern.
http://urbanart-berlin.de/arbeiten/wanderboje_mauer.html
Urban Art wurde 1985 von zwei Künstlern – Anne Peschken und Marek Pisarsky – gegründet. Der Gegenstand ihres Interesses seit ca. 2005 sind sozial engagierte Kunst und Kunst im Raum.
http://urbanart-berlin.de/arbeiten.html
“harsh improvised net” Zapala – koncert (POLSKA)
Ein improvisiertes, elektronisches Musikprojekt verbindet einen Menschen, eine Maschine und einen Programm. Indem man bequem auf einer Matte sitzt, wird man den interessanten Sound zuhören, der mithilfe von einem unvorhersehbaren Synthesizer Putney aus dem Jahre 1969 geliefert wird.
http://podotykajsobiepoznan.bandcamp.com/track/xyn-thi-04
Rafał Zapała – komponiert und improvisiert (Klavierspieler, Schlagzeugspieler, live electronics). Zapała bemerkt keine Unterschiede zwischen der Musik, die er durch seine akademische Ausbildung (Schlagzeug, Klavier, Dirigieren, Komposition) und der, die er durch die Gegenkultur (alternative Rockszene der 80. Jahre, Free Jazz, improvisierte und elektronische Musik) kennengelernt hat. Er prägt das Studio für Elektroakustische Musik der Musikakademie in Poznań (SMEAMuz Poznan) mit.
http://www.zapala.com.pl/
Mehr über das Festival:
www.inwazjabarbarzyncow.pl
FUNDACJA BARAK KULTURY
ul. św. Marcin 80/82 p.329
61-809 Poznań
tel. + 48 (61) 64 65 344
www.barakkultury.pl
barakkultury@barakkultury.pl
Liebe Gemeinde,
es ist so weit. Der alljährliche polnische Kinomarathon ist in der Stadt. Berlin darf nun zum 8. Mal das größte Filmfestival des polnischen Kinos außerhalb Polens erleben: filmPOLSKA 2013! In diesem Jahr ist natürlich auch Euer Club dabei, als workshop-Domizil, Festival-Cafe, und Night-Talk-Show mit Festivalgästen. Die Filme zeigen wir im “AckerStadtPalast”, dem beschaulichen Theater in unserem Hof. “Wir sehen uns im Kino” heisst es in der Kinowerbung. Wir sagen: “Wir sehen uns in den Kinos, im Club und Theater”.
Und nun Kultura:
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Donnerstag, 18. April bis Mittwoch, 24. April 2013
Das genaue Festival-Programm, alle Daten, Zeiten, Orte und Filme auf www.filmpolska.de
filmPOLSKA im Club der Polnischen Versager:
Night-Talk-Show “Unsichtbare Filme” 19.04. bis 24.04. 23.00, Eintritt frei!
“Unsichtbare Filme – die Geschichten vom Scheitern vor der Leinwand”
Eine einzigartige Eingebung! Die geniale Idee! Der perfekte Drehort! Die Topbesetzung! Ein mutiges Filmteam! Und trotzdem… Viele Geschichten bleiben trotz der harten Arbeit und des investierten Geldes unverfilmt. Warum?
Das Geheimnis lüftet filmPOLSKA gemeinsam mit bekannten Filmemachern aus Polen. Im Club der polnischen Versager spricht Adam Gusowski mit geladenen Gästen des Festivals über filmische Träume, die sich nie erfüllt haben, über Wünsche, die an der rohen Brutalität der Wirklichkeit zerschellt sind, über Leidenswege, die bis heute schmerzen, und über die Hoffnung, beim nächsten Mal es besser machen zu können.
Geladene Stehaufmännchen des polnischen und deutschen Kinos:
19.04. um 23 Uhr Leszek Dawid
20.04. um 23 Uhr Katarzyna Rosłaniec
21.04. um 23 Uhr Grzegorz Zariczny
22.04. um 23 Uhr Stanisław Mucha
23.04. um 23 Uhr Maria Sadowska
24.04. um 23 Uhr Piotr Mordel alias Polanski
Gastgeber: Adam Gusowski vom CdPV, natürlich gewohnt humorvoll und satirisch
Detaillierte Informationen und das ausführliche Festivalprogramm gibts es unter www.filmpolska.de Kartenbestellung unter 030/4410009 oder karten@ackerstadtpalast.de
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Donnerstag, 25. April 2013, ab 20.00
ODDLAB: musikalische, experimentelle, elektronische Reihe im CPV
Das oddlab ist eine Veranstaltungsreihe, bei der es um Aspekte elektronischer Musik geht. Es werden verschiedene Elemente vorgestellt:
Live- Musik – Elektronische musikalische Ausdrucksformen jenseits des klassischen Laptop Akts
Patch of the Day – eine kleine elektronische Komposition, die von selber spielt.
DJ-ing – Der musikalische Range der Konservenmusik schwankt von Stockhausen über Krautrock und Eno bis zu Space Garage und Dubstep
Sound-Installation – Nach Laune werden kleine und große Sound-Installationen vorgestellt.
DIY – Grundsätzlich findet der DIY (do it yourself) Aspekt beim oddlab immer Beachtung. Da elektronische Musik schon lange im Mainstream angekommen ist, ist es nicht mehr spannend immer die gleichen Presets, Maschinen und Technoprotagonisten zu hören. Selber löten, eigene Sound erstellen und unabhängige kleine Künstler vorstellen steht im Vordergrund, allerdings nicht stalinistisch, es darf auch gerne Ausnahmen von der Regel geben.
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Samstag, 20. April 2013, 19 Uhr bis 19. Mai 2013 | PIGASUS polish poster gallery
Ausstellung: Weltkino im polnischen Plakat
PIGASUS polish poster gallery, Danziger Str. 52, 10435 Berlin
http://www.pigasus-gallery.de/exhibition-berlin/weltkino-im-polnischen-Plakat.htm
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Auf Polnisch: “Gaulojzes Golana” Satiresendung des Clubs der Polnischen Versager auf Funkhaus Europa im Polski Magazyn Radiowy, am Freitag, 19.04.2012, um 22:00 Uhr, auf 96,3 / 103,3 / oder www.funkhauseuropa.de
(immer aktuelle und zeitnahe infos auch über www.polnischeversager.de und FB www.facebook.com/polnischeversager )
Donnerstag 18.04
AckerStadtPalast
19:00 Animator // K OmeU, Gast: Anna Głowińska
21:00 Reality Shock // D OmdU, Gast: Stanisław Mucha
Freitag 19.04
Club der polnischen Versager
23:00 Talkshow // Unsichtbare Filme, Gast: Leszek Dawid
AckerStadtPalast
19:00 Filmowe Podlasie atakuje! // K OmeU, Gast: Maciej Rant & Co
22:00 Polish Film Party, mit: Miss God & DJ Johnny Uraner
Samstag 20.04
Club der polnischen Versager
23:00 Talkshow Unsichtbare Filme, Gast: Katarzyna Rosłaniec
AckerStadtPalast
19:00 Short Waves // K OmeU, Gast: Ad Arte
21:00 Absolut Warhola // D OmdU
Sonntag 21.04.
Club der polnischen Versager
23:00 Talkshow Unsichtbare Filme, Gast: Grzegorz Zariczny
AckerStadtPalast
19:00 Best of Shorts // K OmeU, Gast: Grzegorz Zariczny
21:00 Die Mitte // D OmdU
Montag 22.04.
Club der polnischen Versager
23:00 Talkshow Unsichtbare Filme, Gast: Stanisław Mucha
AckerStadtPalast
19:00 Katowice Filmschool // K OmeU, Gast: Olga Kałagate
21:00 Mit „Bubi“ heim ins Reich // D OmdU
Dienstag 23.04.
Club der polnischen Versager
23:00 Talkshow Unsichtbare Filme, Gast: Maria Sadowska
AckerStadtPalast
19:00 Die Wahrheit über Dracula // D OmdU
21:00 Love & other Manias // D OmeU, Gast: Anneliese Holles
Mittwoch 24.04
Club der polnischen Versager
23:00 Talkshow Unsichtbare Filme, Gast: Roman Polańsk
AckerStadtPalast
19:00 Polnische Passionen // D OmdU
L.U.C. Einladung Radio-Spot auf Deutsch // Funkhaus Europa // RBB
L.U.C. Einladung Radio-Spot auf Polnisch
Freitag, 12.04.2013, Einlass 21.00, Beginn 21.45 im Sendesaal des Rundfunks Berlin Branndenburg (RBB)
L.U.C.
feat. Kosmostumostów
Konzert mit Aufnahme und Live-Übertragung auf Funkhaus Europa
HipHop, Trip-Hop, Elektro, Jazz und Klassik mit Multimedia-Show
Das multimediale Spektakel: L.U.C. feat. KOSMOSTUMOSTÓW (“Ein Kosmos der Hundert Brücken” – der Titel bezieht sich auf die Stadt Wroclaw, die wegen der Anzahl der Brücken auch Venedig Polens genannt wird)
Ein Hör-Seh-Spektakel auf der Bühne des Sendesaals. Das Leitmotiv ist die Stadt Wroclaw, die mit ihrer einzigartigen deutsch-polnischen Geschichte, mit ihrem besonderen Charme und Charakter, mit ihrer Mischung aus alt und neu sowohl Einwohner als auch Touristen begeistert. L.U.C. wächst in dieser Stadt auf, analysiert sie, bearbeitet und gibt sie in geheimnisvoller Musik und beeindrückenden Bildern wider.
Mit:
Łukasz Rostkowski – Voc/Chaoss-Pad
Michał Niedopytalski – DJ
Radek Bednarz BOND – Bass/Efekts
Michał Lasota – Drums
Radosław Janicki – VJ
Im Sendesaal des Rundfunks Berlin Branndenburg (RBB)
Haus des Rundfunks
Masurenallee 8-14
14057 Berlin-Charlottenburg
Eintritt: 7,- Euro*
Zusatzinfo:
L.U.C. (Łukasz Rostkowski) – ist zwar gelernter Jurist, aber vor allem Musikproduzent, Komponist, Musiker, Autor, Filmemacher, Visionär.
Er sammelt Auszeichnungen wie andere Briefmarken. Zu den wichtigsten gehören:
- Kulturpaß der Magazins “Polityka”
- Auzeichnung des polnischen Fernsehens “Gwarancje TVP Kultury”
- Medienpreis “Künstler des 21. Jahhunderts”
- Preis der polnischen Musikindustrie “Fryderyk”
- Auszeichnung des polnischen Rundfunks “Mateusze Trojki”
Er komponierte für und spielte mit den Größen wie Urszula Dudziak, Leszek Możdżer, Michał Urbaniak, Zbigniew Namysłowski und Maria Peszek. Als Support spielte er mit TRICKI, THE PRODIGY, TALIBA KWELI, COLDCUTA
Online-Präsenz:
www.eluce.pl
www.kosmostumostow.pl
Veranstalter:
Club der Polnischen Versager in Berlin
www.polnischeversager.de
Unterstützer:
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Polnisches Institut in Berlin
Funkhauseuropa WDR
Rundfunk Berlin Brandenburg RBB
Polski Magazyn Radiowy auf Funkhaus Europa
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Hier 7 Gründe das Konzert zu besuchen:
1_Die Musik:
einfach nur genial, feinfühlig, intelligent, strukturiert und freiheitliebend, gelernte Basis mit expressiven Überbau, selbstironisch und selbstbewusst. Natürlich kann man auch Hip-Hop-Trip-Hop-Jazz-Klassik-Projekt sagen, aber das wäre nur ein Hauch, von dem, was im Saal passieren wird. Es wird großartig sein.
2_Die Show:
Eigens zu der Musik gezeichnete Bilder und Animationen werden das Konzert begleiten, die Musikerfahrung erweitern.
3_Die Sprache:
Alle nichtdeutschen Texte werden mit englischen Obertiteln versehen.
4_Die Übertragung:
Das Konzert wird live übertragen (auf Funkhaus Europa wdr/rbb ab 22.00 Uhr). Zusätzlich wird ein Material für die live-CD aufgenommen. Wer also gerne bei historischen Ereignissen live dabei ist, sollte auch vor Ort sein.
5_Der Ort:
Sendesaal des Rundfunks Berlin Brandenburg im Haus des Rundfunks ist seit seiner Erbauung in den 20er Jahren innenarchitektonisch nicht verändert worden. Nicht nur für Bauhaus-Fans ein besonderer Ort.
6_Die Bar:
Vor und nach dem Konzert steht eine gut sortierte Bar zur Verfügung.
7_Der Preis:
7,- Euro (hier ist wohl nichts mehr hinzuzufügen)
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auch unter:
Ideen haben – Filme machen – Filmworkshop mit Stanisław Mucha
Ein Thema, viele Ideen, ein Film.
Die Workshop-Teilnehmenden werden zu einem von Stanisław Mucha
vorgegebenen Thema kleine, skurrile, ernsthafte, lustige Dokumentarfilme
konzipieren und sie realisieren. Die Ergebnisse der fünftägigen Arbeit
werden im Club der polnischen Versager bei der Abschlussveranstaltung
vom filmPOLSKA 2013 öffentlich präsentiert.
Der Workshop richtet sich an junge Filmemacher, an Anfänger und
Fortgeschrittene und an alle, die selbst mal eine Kamera in die Hand
nehmen wollen. Es ist der perfekte Einstieg in die Filmwelt und eine
gute Gelegenheit, bestehendes Wissen zu vertiefen und Erfahrungen zu
sammeln.
Anmeldung & weitere Infos:
Workshopdauer: 18-24.04.2013
Ort: Club der polnischen Versager, Ackerstr. 168, 10115 Berlin
Bewerbungen mit Lebenslauf an:
Katarzyna Lorenc – workshop@filmpolska.de / Tel: + 49 15118790230
Deadline: 7. April 2013
Unkostenbeitrag: 100 €
Stanisław Mucha (mehr) gilt als Meister des Skurrilen. Seine Filme
bevölkern außergewöhnliche Figuren mit ihren komischen und absurden
Geschichten. Muchas Dokumentarfilme Absolut Warhola und Die Mitte haben
die Zuschauer in ganz Europa begeistert. 2007 drehte er Hope, seinen
ersten Spielfilm.
Filmographie (Auswahl): Polnische Passion (1996/1997), Mit Bubi Heim
ins Reich (2000), Absolut Warhola (2002), Die Mitte (2004), Reality
Shock (2005), Hope (2008), Die Pfandleiher (2011)
In der Kulturspelunke Rumbalotte continua lesen Piotr Mordel und Adam Gusowski aus dem 2012 erschienen Buch “Der Club der Polnischen Versager”. Es ist ihr persönlicher Blick, auf die Polen, die Deutschen und die deutsch-polnische Haßliebe. Erfahrung haben sie genug. Immerhin seit über 20 Jahren beobachten und analysieren sie die nachbarschaftlichen Verhältnisse. Bei der Lese-Show wird mit Vorurteilen und Halbwahrheiten so lange satirisch jongliert und geschleudert, bis die oft schmerzhafte Vorahnung zur leidvollen Erkenntnis wird. Humor ohne Schenkelklopfer und Satire, die wehtut, noch bevor das Lachen im Rachen steckenbleibt. Der Eintritt ist frei! Die Veranstaltung wird gefördert von niemand!
Die Schankwirtschaft und die Kulturspelunke Rumbalotte continua befindet sich in Berlin-Prenzlauer Berg in der Metzer Str. 9. www.rumbalotte-continua.de
Artur Becker wird an diesem Abend aus seinem 2010 veröffentlichen Roman “Der
Lippenstift meiner Mutter” und aus seinem Gedichtband “Ein Kiosk mit elf
Millionen Nächten” (2008) eigene Gedichte und Übersetzungen aus dem
Polnischen vortragen. Auch wird er Auszüge aus seinem für 2013 geplanten
Essayband “Kosmopolen” lesen. Die Zuhörer dürfen sich auf einen besonderen
Abend freuen.
Der Autor, der auch als Sänger der Jazz-Rock-Band “Les Rabiates” auftritt,
versteht es, seine Texte äußerst eindrucksvoll zu interpretieren.
Artur Becker wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet. 2009 erhielt der
den Adalbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung. 2012 wurde er
mit dem DIALOG-Preis des Bundesverbands der Deutsch-Polnischen Gesellschaft
ausgezeichnet.
Artur Becker wurde 1968 als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce
(Masuren) geboren, er lebt seit 1985 in Deutschland. Er schreibt Romane,
Erzählungen, Gedichte und Aufsätze und übersetzt aus dem Polnischen. Die
Veranstaltung wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Herrenwieser House Ensemble – acoustic jazz house
Gudrun Anders – v
Michel Wallmann – d/v
Gustav Anders – electronics/keys
Donnerstag 14.02. 2012, Beginn 20.00
- Das oddlab erforscht Beatpoetry
In dieser Veranstaltung wird das oddlab sich mit Beatnik-Gedichten befassen, die Cutup-Techniken erforschen und ordentlich einen durchziehen…
- Patch of the Day: wordmaschine
- Live: Afanassi Viebeg+ Soulstar spielen “afghan wings”.
- Animations: Seba
oddlab:
Das oddlab ist eine Veranstaltungsreihe, bei der es um Aspekte elektronischer Musik geht. Es werden verschiedene Elemente vorgestellt:
Live- Musik – Elektronische musikalische Ausdrucksformen jenseits des klassischen Laptop Akts
Patch of the Day – eine kleine elektronische Komposition, die von selber spielt.
DJ-ing – Der musikalische Range der Konservenmusik schwankt von Stockhausen über Krautrock und Eno bis zu Space Garage und Dubstep
Sound-Installation – Nach Laune werden kleine und große Sound-Installationen vorgestellt.
DIY – Grundsätzlich findet der DIY (do it yourself) Aspekt beim oddlab immer Beachtung. Da elektronische Musik schon lange im Mainstream angekommen ist, ist es nicht mehr spannend immer die gleichen Presets, Maschinen und Technoprotagonisten zu hören. Selber löten, eigene Sound erstellen und unabhängige kleine Künstler vorstellen steht im Vordergrund, allerdings nicht stalinistisch, es darf auch gerne Ausnahmen von der Regel geben.
the grand opening 31.01.2013, ab 20.00:
einführende Worte: dr. magnus friedlich
patch of the day: antville
live: resident kafka
Das oddlab ist eine experimentelle Veranstaltungsreihe, bei der es um Aspekte elektronischer Musik geht. Das oddlab besteht aus folgenden Elementen:
Live- Musik – Elektronische musikalische Ausdrucksformen jenseits des klassischen Laptop Akts
Patch of the Day – eine kleine elektronische Komposition, die sich von selber spielt.
DJ-ing – Der musikalische Range der Konservenmusik schwankt von Stockhausen über Krautrock und Eno bis zu Space Garage, Dubstep und Drones.
Sound-Installation – Nach Laune werden kleine und große Sound-Installationen vorgestellt.
DIY – Grundsätzlich findet der DIY (do it yourself) Aspekt beim oddlab immer Beachtung. Da Elektronische Musik schon lange im Mainstream angekommen ist, ist es nicht mehr spannend immer die gleichen Presets, Maschinen und Technoprotagonisten zu hören. Selber löten, eigene Sound erstellen und unabhängige kleine Künstler vorstellen steht im Vordergrund, allerdings nicht stalinistisch, es darf auch Ausnahmen geben.
Wie ein Fels in der Brandung, wie ein Leuchtturm im Gischt, wie ein rettender Ruf in der dunklen Nacht ist heute der Club der Polnischen Versager für alle im Sturm und Gewitter des Silvesterozeans Verlorenen und Gestrandeten geöffnet. Der Kapitän des Rettungskutters ist Dipl. Ing. Piotr Mordel. Es gibt etwas zu trinken, gar nichts zu essen, dafür seit Ihr für den Spass selbst verantwortlich. Zu viel versprochen? Wohl kaum, denn was ist schon eine Party, bei der man selbst nichts machen darf.
Ansonsten wünscht Euch der Club der Polnischen Versager alles Gute für das neue Jahr 2013!
Das CPV-Team
Liebe Gemeinde,
vielen Dank für Euren Besuch und aktive Teilnahme an der Buchpremiere. Der Abend war überwältigend. Die DJs von “Subhumenbros” aus Japan lieferten eine geniale Performance. Die Lese-Show war zwar kurz, aber angesichts des Platz- und Luftmangels im Club lang genug. Danke für alle guten Worte. Danke für den gemeinsamen Spass.
Hier paar Fotos als kleiner Beweis.
„Die Liebe und ihr Gegenteil“ – eine Revue für Thomas Brasch zu Ehren des Dichters, Filmemachers und Theaterautors.
Thomas Brasch gehört zu den vielseitigsten und bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Am 4. Januar 2013 treten um 20 Uhr im „Club der polnischen Versager“ Weggefährten und Nachgeborene aus Literatur, Film, Wissenschaft und Performance-Kunst auf, um Thomas Braschs Werk im 21. Jahrhundert begehbar zu machen. Mit Lesungen, Film- und Musikcollagen, Gesprächen und Lese-Performances treten die Autorinnen und Autoren des neuen Text+Kritik-Bandes über Thomas Brasch auf: Esther Dischereit, Hartmut Fischer, Uwe Kolbe, Jens Ponath, Christoph Rüter, Michael Wildenhain und Thomas Wild. Moderation: Insa Wilke.
Eintritt AK: 7,- € / erm. 5,- €
VVK unter: 030 84854062
Party: japanisches Fest der Fröhlichkeit mit Nobu und Überraschungen
Eintritt frei
Satitre: “Adam Gusowski und Piotr Mordel Leutnant Show”
Diesmal: “Polnische Weihnacht ist der katholische Albtraum” – Ein uneheliches Kind und eine Familie ohne Trauschein geben den Grundstein für die Weihnacht. Kein Wunder also, dass das Fest in Polen eher kaum heidnischer sein kann. Beweise? Gerne, am 15.12. ab 21.37.
Eintritt: eine Kollekte
Kino: “Kurzfilm am Mittwoch” – Kurzfilme aus Polen
In der kalten Jahreszeit soll man, entgegen der Ratgeber auf Pro7, nicht alleine vor der Glotze sitzen. Lieber schon gemeinsam paar Kurzfilme schauen, danach etwas darüber sinnieren und zum Schluss sich fürs nächste Mal verabreden. Das alles könnt ihr am Mittwoch bei uns machen. Geheizt haben wir auch schon.
Eintritt frei
Diesmal:
*** Filmhochschule Lodz
5 x Kurzfilm (8″, 15″, 16″, 8″, 3″)
alle Filme auf polnisch mit englischen Untertiteln.
Wegen starker Nachfrage am letzten Premieren-Samstag lesen Adam Gusowski und Piotr Mordel noch mal aus Buch “Der Club der Polnischen Versager”. Wir freuen uns auf Euer Kommen. Der Eintritt ist natürlich frei. Gruß. Adam&Pio
Das Regal ist schon da. Was hier fehlt, sind die Bücher ![]()
Wer sein Lieblingsbuch auch anderen zugägnlich machen will, kann es in unser Regal stellen.
Und Ewa wird immer gerne die neuen Bücher streicheln und anordnen
Short Waves: ANIMATIONS + audiowizuell live act: Jarek Danilenko ‘AniMix’
‘SHORT WAVES – ANIMATION’ + ‘AniMix’ a/v live act Jarek Danilenko 1. GALERIA Reż. Robert Proch / 2010 / 5′ Animowany spacer po galerii handlowej. Gorączka zakupów, szał uniesień. Między półkami w klimatyzowanych wnętrzach można stracić głowę… 2. TAJEMNICA GÓRY MALAKKA Reż. Jakub Wroński / 2011 / 21′ Chłopiec w poszukiwaniu ojca-bohatera. Daleko od politycznej poprawności. 3. „Everytime” Oi Va Voi“Adam Gusowski und Piotr Mordel Leutnant-Show” des Clubs der Polnischen Versager
…die schizonationale und vor allem satirische Late-Night-Show der Mitbegründer des Clubs der Polnischen Versager in deutscher Sprache und mit polnischem Humor.
Ein politisch nicht ganz korrekter Ratgeber der Polnischen Versager.
Diesmal zum Thema: “Deutsch-polnische Beziehungen im Jahre 2030″
Wir wagen einen Blick in die Zukunft. Wie werden wohl die Beziehungen in 20 Jahren aussehen? Die Prognosen sind jedoch schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Deshalb muss auch ein aktueller Kassensturz der Beziehungen gemacht werden. Trifft Kowalski Schmidt oder tritt Kowalski Schmidt? Das ist hier die Frage. Der Tusk´sche Handkuss darf nicht fehlen und genaso wenig wie die päpstliche Ablöse. Das ist ja wohl klar. Nur das Ergebnis steht erst am Samstag fest.
Es erwarten Sie als Gastgeber verkleidet Adam Gusowski und Ing. Piotr Mordel
mit dem Gast aus Polen – Regisseurin Kasia Gondek ( “Przemiany”)
‘SHORT WAVES – DOCUMENTS’ 1. TAKI LOS Reż. Andrzej Sidor, Marcin Pawlukiewicz / 2011 / 4′ Po prostu: życie na Suwalszczyźnie, w zgodzie z naturą i ze sobą. 2. ROZMOWA Reż. Piotr Sułkowski / 2011 / 17′ Dokumentalna historia kobiety, która wychodzi z więzienia na przepustkę. Rozpościera się przed nią wszechświat niedostępnych dotąd emocji i przeżyć. Niezwykły sposób opowiadania to zasługa w równej mierze reżysera, jak i głównej bohaterki. 3. LUIZA HERTMit dem Gast aus Posen – Szymon Stemplewski
„SHORT WAVES: BEST OF 2010 – 2012” 1. WSZYSTKO W PORZĄDKU Reż. Filip Lisowski / 2011 / 11′ Uporządkowany chłopiec, jego urodziny i proza życia: kurz, brudne naczynia, bałagan. Subtelna historia o przyjaźni i natręctwach. Bohater przez ostatnie 2 minuty filmu macha głową. 2. RABBIT CASE Reż. Jakub Wroński / 2009 / 10′ Animowany film przedstawiający relację między wilkiem a zającem z nieco innej strony… 3. POSZUKUJĘ PEWNEJ OSOBY Reż. Janusz Kojro / 2010 / 4′ Kronika wideo-anonsów, a zarazem refleksja nad realiami życia we współczesnym mieście. 4. BRZYDKIE SŁOWA Reż. Marcin Maziarzewski / 2009 / 25′ Omijająca mielizny patosu i przygnębienia historia chłopaka cierpiącego na zespół Tourette’a. 5. NOISE Reż. Przemysław Adamski, Katarzyna Kijek / 2011 / 7′ Z uchem przy ścianie łatwo o przesłyszenie. Krótka opowieść o odgłosach wdzierających się w życie człowieka. Zabawnie zobrazowane dźwięki stają się pełnoprawnym elementem widzialnej rzeczywistości. 6. PRZEZ SZYBĘAnkoKai アンコ会(vol.28:ハロウィンだよコンテンポラリーかぶきスペシャル)
Liebe Gemeinde,
am 13.10.2012 feierten wir unseren 11. Geburtstag und die Wiedereröffnung nach einer kurzen Unterbrechung. Danke an alle, die dabei sein konnten. Es war nett euch wiederzusehen oder kennenzulernen.
Danke auch an VJ-DJ-Team aus Budapest: Planetmälcolm / Kapor / Leffmistr
Hier paar Fotos als Erinnerung:
Das Buch “Der Club der polnischen Versager”
Hier paar Links mit Pressestimmen zum erschienenen Buch:
TV RBB/ “Kowalski trifft Schmidt” vom 02.12.2012
TV RBB/ “Stilbruch” vom 29.11.2012
Der Tagesspiegel / “Botschafter des Versagens” Artikel vom 01.12.2012
Radio RBB / “Sekt oder Selters” radioeins vom 30.11.2012
Radio RBB / “Neues Wort” RadioFritz 28.11.2012
Radio WDR / “Der persönliche Gast” Funkhaus Europa vom 03.12.2012
Radio WDR / “Ein Hoch auf die Verlierer” WDR5 Scala vom 30.11.2012
Radio WDR / “Polski Magazyn Radiowy” Funkhaus Europa vom 03.12.2012 (Polnisch)
Internet / “Ironie pro Polen” polen.pl vom 04.12.2012
Internet / “Berlin-Spleen der polnischen Versager” cafebabel.com vom 20.12.2012
Liebe Gemeinde, liebe Mitglieder, Freunde und Besucher,
während sich die heisse Jahreszeit verabschiedet und der goldene Herbst ankündigt, tüfteln wir an der neuen Herb-Winter-Kultur-Kollektion: die neue Satire-Show des Clubs, das Buch über den Club polnischen Versager, das Filmprogramm und die Musikabende.Die Einzelheiten bald aber jetzt schon der START:
am Samstag, 13.10.2012 halen wir den Club-Geburtstag nach und feiern wir den Start in die neue Saison. Unter dem Motto “Die Kaffeepause ist vorbei!” schmeissen wir eine kleine Party, zu der DJs und VJs extra aus Budapest eingeflogen werden. Und wenn jemand fragt, wieso aus Budapest, sagen wir, wieso nicht.
Line up:
Planetmälcolm (abstract hiphop / glitch / electronica)
Kapor (visual – polygone)
Leffmistr (jazzy / hip hop)
Bald mehr Infos! Haltet Euch schon mal den Samstag (13.10.) frei, und bloß nicht weiter sagen! Kommt einfach vorbei!
Euer CPV-Team
08.06. Vor 4 Jahren haben Polen und die Ukraine erfahren, dass sie die Gastgeber der UEFA EURO 2012 sein müssen. Seitdem hat sich viel verändert. In der Ukraine sowieso und Polen erst recht. 4 Autobahnen, 44 Bahnhöfe, 444 Kirchen und nicht zuletzt 4 Stadien wurden in Polen neu gebaut, um die Gäste und Fußballfans aus ganz Europa begrüßen zu können. Tickets gibt es nicht mehr dafür Fanmeilen für 44 Millionen, auf den Strassen, in Kneipen, Kirchen und Kindergärten. Auch im Club der Polnischen Versager.
09.06. Ein Unentschieden macht niemanden glücklich, nicht die Millionen in den polnischen Fanmeilen und auch nicht die Gäste im überfüllten Club der Polnischen Versager. Kein glanzvolles Spiel für die Polen, ein glückliches für die Griechen. Eine rote Karte, die keine war, und ein gehaltener Elfer kochten die Stimmung hoch. Ein Krimi im Eröffnungsspiel verspricht spannende Meisterschaft. Der nächste Gegner der Polen heißt Russland, bis dahin halten sie die Daumen für die Deutschen gegen Portugal.
10.06. Auf die Frage „Welcher Mannschaft außer der eigenen werden Sie die Daumen drücken?“ antworteten über 80% der Polen einer repräsentativen Umfrage zufolge ganz klar: Deutschland! Nicht nur weil Podolski und Klose die Verbindung schaffen. Auch ein erster, deutsch-polnischer Fußballer spielt jetzt für die Polen: Sebastian Boenisch. Die polnische Comunity im Club der Polnischen Versager fieberte mit den deutschen Fans. Vor dem Anpfiff wurde dort sogar die deutsche Hymne auf Polnisch gesungen.
11.06. Italien und Spanien sind die zwei bestaussehenden Mannschaften der EM. Das behaupten seit Jahren die polnischen Frauen. Wenn die Spanier und die Italiener spielen, treffen sich die Polinnen und feuern gemeinsam die Spieler auf ihre Art und Weise an: mit Proseccoglas in der Hand werden Waden, Oberschenkel, Popos, Gesichter und Frisuren verglichen. Kein Wunder also, dass nach einem Foulspiel dem Leidenden nicht nur der Arzt, sondern auch gleich zwei Visagisten auf dem Rasen zur Seite stehen.
12.06. Während das zweite Gastgeberland Ukraine ihr erstes Spiel absolvierte, bereitet sich Polen auf die nächste Prüfung vor. Diesmal ist es Russland. Die polnisch-russischen Begegnungen waren noch nie Freundschaftsspiele. Die Abneigung auf dem Rasen ist mit der deutsch-holländischen Liebe vergleichbar. Die polnische Boulevard-Presse spricht bereits von einem polnisch-russischen Krieg. Wir empfehlen allen Beteiligten „Krieg und Frieden“ von Tolstoi oder „Schneeweiss und Russenrot“ von Maslowska.
13.06. Weil viele Freizeitfußballfans schon vor dem Spiel das Ergebnis wissen wollen, greift man oft und gerne auch auf tierische Hellseher zurück. In Polen sind es in diesem Jahr die eifrige Elefantenkuh „Citta“, die lahme Milchkuh „Iwona“ und eine namenlose Giraffe. Die letzte im Bunde ist die etwas langsame Schildkröte „Jani“. Doch egal wer oder was, es hat noch nie das richtige Ergebnis getippt. Die Nerven in den polnischen Wettbüros liegen blank. Der Krake „Paul“ war und bleibt eben der beste.
14.06. Die Ausschreitungen der radikalen Pseudofans in Polen werden ein internationales Nachspiel haben. Die Vereinten Nationen beschlossen in einer schnell einberufenen Sitzung, bei erneuten Unruhen Blauhelmsoldaten nach Polen zu schicken. In der nächsten Woche wird auch der Bundestag entscheiden, ob sich die Bundeswehr an der Friedensaktion „PeaceBall“ beteiligen soll. Das harte Durchgreifen der UNO hat erste Wirkung gezeigt. Alle Krawallmacher haben sich der polnischen Polizei freiwillig gestellt.
15.06. Die sog. „Priester-Affäre“ in Polen weitet sich aus. Nachdem rausgekommen ist, dass polnische Priester für einen Sieg der polnischen Mannschaft gebetet haben, empörten sich die Fans der anderen Mannschaften über den unlauteren Wettbewerb und eventuelle Vorteilsname. Die portugiesischen Anhänger überlegen sogar eine Schadensersatzklage vor dem jüngsten Gericht einzureichen. Die Reaktion des Vatikan war schnell und direkt: Keine Gebete mehr nur für eine Mannschaft, alle Katholiken sind gleich.
16.06. Das Spiel Ukraine gegen Frankreich fiel fast ins Wasser. Die Unwetterfront verschiebt sich Richtung Berlin. Doch keine Sorge! Für Samstagabend bestellten Adam Gusowski und Piotr Mordel vom CPV russische Düsenflugzeuge gegen die Regenwolken. Die beiden präsentieren dann auf der Bühne am Postbahnhof in voller Sonne im „11Freunde EM-Quartier“ vor dem für Polen entscheidenden Spiel gegen Tschechen die Satire zum Thema: „Es gibt auch andere Sportarten, in denen die Polen erfolgreich sein können!“
17.06. Die polnische Mannschaft erwies sich als guter Gastgeber und verabschiedete sich uneigennützig aus dem Turnier. Auch deswegen haben die Rating-Agenturen Moody’s und Fitch den europäischen Fußball heraufgestuft. Zur Begründung erklärten sie, dass der europäische Fußball sich während der EM von seiner besten Seite zeige. Es betreffe vor allem die Gruppen A und B die nun AAA und AAB heißen werden. USA und China haben bereits reagiert und erstes Interesse am europäischen Fußball gezeigt.
18.06. Die UEFA ist mit der Leistung der Schiedsrichter bei der EM in Polen und der Ukraine zu 97% zufrieden. Das ist zwar sehr gut doch der UEFA natürlich zu wenig. Deswegen entschied sich nun der europäische Fußballverband auch Auswechsel-Schiedsrichter einzuführen. Die neue Regelung sieht vor, einen Schiedsrichter noch während des Spiels austauschen zu können, wenn sich darauf die Trainer beider Mannschaften einigen. Die Schiedsrichter-Gewerkschaft „SchiGe“ kritisierte die Pläne als unmenschlich.
19.06. Mittwoch ist der erste freie Tag der EM. Für die Polen auch der erste Tag seit fast zwei Wochen, um sich dem Alltag zuzuwenden, Arbeit, Schule, Einkäufe, Rechnungen. Da das Schröder’sche Prinzip ”Brot und Spiele” auch unter Ministerpräsident Tusk funktioniert und die Medien nur über Fussball berichteten, erfahren die Polen erst heute etwas über die Wahlen in Griechenland, die Sozialisten in Frankreich, die Krise in Spanien und Rentenferorm im eigenen Land.
20.06 Das größte Elefantenhaus Europas steht in Posen. Doch auch dort will man den dickhäutigen Vorsitzenden des polnischen Fußballverbandes Lato nicht haben. Korruption, Inkompetenz und Filz, der selbst Josef Beuys ins Staunen bringen könnte, werden ihm vorgeworfen. Doch Kritik kennt Lato nicht. In einem TV-Interview machte er für das vorzeitige Aus allein die polnische Mannschaft verantwortlich: die Spieler hätten die beste Vorbereitung aller Zeiten. „Das Volk war schuld“ ist des Diktatoren Trug.
21.06. 40 Tausend irische Fans haben Polen während der EM besucht. Die „Greens“ tranken viel und sangen unermüdlich tage- und nächtelang. Zu ihren Liedern gehörte auch die polnische Fußball-Hymne, auf Polnisch mit irischem Akzent. So haben die Iren die Herzen der Polen erobert. Nun wollen sich polnische und irische Fans bei einem Freundschaftsspiel beider Länder noch Mal treffen. Entsprechende Initiative auf FB bekam binnen nur weniger Stunden fast 10 Tausend Klicks. Fußball verbindet eben.
22.06. Robert Lewandowski kann zwar für Polen bei EURO 2012 nichts mehr tun, dafür aber sein Trikot. Seit zwei Wochen wird nämlich das T-Shirt der Nationalmannschaft mit der Aufschrift Lewandowski und der Nummer 9 im polnischen Fernsehen versteigert. Inzwischen hat es die magische Marke 100 000 Euro erreicht. Erwartet wird aber das Vielfache. Denn seitdem das Gerücht kursiert, das T-Shirt sei getragen und nicht gewaschen, explodiert die Zahl der Angebote. Der Erlös kommt bedürftigen Kindern zugute.
23.06. „Es geht auch unten ohne“ sagten sich die weiblichen Fußballfans in Polen. Da man bei der EM fast nur glatt rasierte Beine der Fußballelite sieht, und haarlose Männerbeine im Scheinwerferlicht der Stadien so ästhetisch glänzen, zwingen die Polinnen ihre Männer zur Beinrasur. Inzwischen kommt es in Polen zu ersten Engpässen beim Rasierschaum und den Rasierern. Wegen der starken Nachfrage eröffneten nun auch die ersten Enthaarungsstudios für Männer, die mit Fußballerbeinen um die Kunden werben.
24.06 Nach dem Viertelfinale wurde die Zahl der EM-Teilnehmer zwar deutlich kleiner doch die Begeisterung für das Turnier in Polen und der Ukraine ist ununterbrochen stark. Freundliche und friedliche Stimmung in großen wie kleinen Städten und auf dem Lande bestimmt das Leben in beiden Ländern. Das trägt die ersten Früchte, denn auf der Welle der Begeisterung werden die Polen die Handball-EM 2016 und Polo-WM 2018 organisieren. Hoffentlich dann auch mit etwas mehr Erfolg der polnischen Mannschaften.
25.06. Der frühere Präsident Polens und Friedensnobelpreisträger Schwedens Lech Walesa weiß bereits jetzt schon, wer das Finale der EM am Sonntag gewinnen wird: Deutschland. Auch noch im Rentenalter kommentiert Lech Walesa gern das politische und gesellschaftliche Leben in Polen. Um die noch aktiven polnischen Politiker ist es während der EM dagegen ungewöhnlich still geworden. Das ist auch besser so. In einer Umfrage kreuzten 99% der befragten Polen an, dass sie ihre Politiker nicht vermissen.
26.06. Was kostet die Welt? Schwer zu sagen, aber was der Sieg bei der UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine kostet, ist schon leichter zu beziffern. Die UEFA zahlt für einen Sieg eine 1,0 Mio. Euro. Für das Erreichen des Viertelfinales zahlt der europäische Fußballverband 2,0 Mio. und des Halbfinales 3,0 Mio. Der Sieger des Turniers bekommt 7,5 Mio., der Zweite 4,5 Mio. Euro. Doch arm wird die UEFA dadurch keinesfalls. An der EM 2012 in Polen und der Ukraine verdient sie über 1,5 Milliarden Euro.
27.06. Die deutsche Mannschaft brachte nach Polen insgesamt 50 Tonnen Gepäck. Das klingt nicht nur viel, es ist viel. Inzwischen landeten davon 2,5 Tonnen schmutzige Wäsche der Spieler und Betreuer in einer Danziger Wäscherei. Nun rätselt ganz Polen über die Zahl. Zwar wissen alle, was die deutsche Ordnung ist, aber 2,5 Tonnen in 25 Tagen erscheint nicht nur viel, es ist viel. Böse Zungen behaupten, die Deutschen hätten ihre Schmutzwäsche von Zuhause mitgebracht, um sie in Polen zu waschen.
28.06. Schock für die polnische Kirche. Die Zahlen der aktiven Mitglieder sind in der letzten Zeit um satte 40 % zurückgegangen. Schuld an der Misere soll angeblich der Fußball sein, der die Religion ersetzen würde. Die Stadien sollen die neuen Kirchen, die Schiedsrichter die neuen Priester und die Spieler die neuen Heiligen sein. So ist es nur konsequent, dass die polnische katholische Kirche nun erwägt, die Sonntagsmessen in die Sportarenen zu verlegen, und zwar nicht nur an spielfreien Sonntagen.
29.06. Nach dem Sieg gegen die deutsche Mannschaft und der Party danach pilgerten die Italiener am frühen Morgen in den polnischen Wallfahrtsort Lagniewnik. Die 11 km Strecke machten sie zu Fuß, um so dem Gott für ihren Erfolg zu danken. Der tief religiöse Trainer Cesare Prandelli macht es oft so. Nun überlegen die Spanier ebenfalls eine Pilgerfahrt zu unternehmen, allerdings vorsorglich noch vor dem Finale. Im Gespräch ist ein 1121 km Lauf in die heilige Stadt Tschenstochau. Ob es wirklich hilft?
30.06. Zwei Wettbewerbe in Polen haben vor dem offiziellen Finale ein gutes Ende gefunden. Der erste Wettbewerb für die attraktivste Mannschaft haben punktgleich Spanien und Italien gewonnen. Das Ergebnis der zweiten Umfrage war viel klarer. Im Wettbewerb um die sympathischsten Fans gewannen, Ironie des Schicksals, die Hässlichsten, die Irren. Sie wurden als „Best Fans“ auch von der UEFA ausgezeichnet. Nicht nur auf die Irren freuen wir uns beim Finale der EM 2012 im Club der Polnischen Versager.
01.07. So das war´s mit EM 2012! Der sportliche Sieger des Turniers steht fest. Doch die eigentlichen Gewinner sind die Menschen in den Gastgeberländern, in Polen und der Ukraine. Mit ihrer Gastfreundlichkeit, Offenheit und Lebensfreude haben sie ihre Gäste und alle europäischen Fußballfans begeistert. Die westlichen A2-Stadien-Kritiker sind still geworden, BBC muss für ihre Hetzkampagne eine Strafe zahlen. Nur wer bis jetzt glaubte, dass in Polen und der Ukraine Eisbären freilaufen, wurde enttäuscht.
EM Verschnaufpause im Club der Polnischen Versager: Japanischer Abend mit Musik, Tanz und Onigiri, - traditionelle Nobu-Party und darüberhinaus …
ein Reisebericht von Ing. Piotr Mordel mit Dias und Filmchen aus Japan (u.a. Tokyo, Nagasaki, Osaka, Fukuoka, Hakata, Nara, Kioto, Nagano, Hiroshima und Fukushima).
Eintritt frei. Ab 20 Uhr.
Für alle U-Bahn-Fahrer unter Euch schreiben wir während der UEFA EURO 2012 ein Tagebuch. Unter dem Titel “Lewandolski” berichten wir fast täglich über die EM 2012 für das “Berliner Fenster” in der Berliner U-Bahn.
Liebe Gemeinde,
da der Club der Polnischen Versager für die nächsten 99 Jahre in der Ackerstrasse bleiben darf, müssen wir uns auch für die nächsten 100 Jahre wappnen. So haben wir uns grosse Ziele gesetzt und eins davon ist endlich den Club der Polnischen Versager zu renovieren. Denn seit Jahren funktionieren wir eher schlecht als recht mit einer unzumutbaren Toilette, mit nicht mehr sicheren Stromleitungen und mit einer alten und oft kalten Heizung. Die ersten Renovierungsarbeiten haben begonnen.
Da die Renovierung sehr aufwendig und dadurch auch teuer ist, bitten wir euch um finanzielle Hilfe. Auch eine Spende von 5,- Euro hilft, denn zusammen sind wir stark. Mann kann bar und direkt oder aufs Konto spenden. Bitte Spendenkontodaten über die Mail club@polnischeversager.de erfragen. Als gemeinnütziger Verein können wir auch Spendequittungen ausstellen.
Euer CPV-Team
Liebe Gemeinde,
so langsam wird es ernst. Furchtbar ernst. Unvorstellbar ernst. Doch wir halten mit Spiel und Spaß dagegen!
Bis bald!
Adam Gusowski
Der Sportbeuaftragte des CPV SV
(Klicke auf den Titel, um die Videobotschaft zu sehen)
Schon bevor der erste Ball der EM gespielt wird, ist klar, dass die meisten Mannschaften als Verlierer nach Hause fahren werden. Nichts liegt da näher, als eine Ausstellung über verlorene Bälle zu präsentieren, die sicher so viele Geschichten in sich tragen, wie sie nach dem Turnier erzählt werden.
Mit der Bilderreihe “Verlorene Bälle” verbindet Arthur Schmidt von Happe seine Leidenschaft für die Fotografie mit seiner vielleicht noch größeren Leidenschaft für den Fußball. Seit zwei Jahren spürt er verlorenen Bällen in Berlin auf, um sie in ihrer Einzigartigkeit festzuhalten. Es sind die Spuren auf dem abgewetzten Leder und die unwirtlichen Plätze, die ihn immer wieder anziehen und Platz bieten für Geschichten, die durch die verlorenen Bällen entstehen.
Dabei steht der Ball immer im Vordergrund als Projektionsfläche aller Niederlagen und Erfolge, gelungener Pässe oder miserabeler Ballverluste, hart umkämpfter Zweikämpfe oder spielerisch leichtfüßiger Hackentricks, vergebener Torchancen oder unglaublicher Ballstafetten. So ein Ball hat in seinem Leben sicher einiges mitgemacht und auch der Betrachter hat sicher mit dem ein oder anderem Ball seine Erfahrungen gemacht haben, enttäuschende wie dankbar glückliche.
Die meisten Bälle hat er an verlassenen Orte gefunden, die ihren Hauptdarsteller in einem eigenen Licht erstrahlen lassen. An einer Plantsche, im Wasser, an einem Pfeiler am Ostkreuz oder liegengelassen im Park. Jeder Ort erzeugt seinen spezifischen Zusammenhang, indem die Verlorenheit des Balles, aber auch seine Schönheit unverhohlen zum Vorschein kommt. Sie haben ihre eigene Anziehungskraft, die es Wert ist, genau diesen Moment festzuhalten.
Mit dem Fußballspiel beschäftigt sich Arthur Schmidt von Happe, seitdem er das erste mal gegen einen Ball getreten hat, mit der digitalen Fotografie erst, seitdem er Pressebilder für die Jobmesse Avanti im Jahr 2005 machen sollte, damals mit dem Schwerpunkt Polen. In seinem ersten Job als Online-Redakteur für einen Online-Shop fertigte er unzählige Produktfotos an und als er sich seine erste digitale Kamera leisten konnte, war sie sein ständiger Begleiter durch Berlin, mit der er seitdem versucht, Momente festzuhalten, die ihn überraschen oder berühren. Einige Bilder sind seitdem in verschiedenen Leserbilder-Serien der Online-Ausgabe des Tagesspiegels gezeigt worden, ein Bild ist 2008 als Bild des Tages im Berliner Fenster der U-Bahn Berlin gezeigt worden. Seine letzte Ausstellung liegt schon etwas länger zurück, damals noch mit analog geschossenen und digital aufbereiteten Bildern aus Cuba, die er zur Spektrale 2003 in Friedrichshain zeigte.
Arthur Schmidt von Happe ist in Pisz /Polen geboren und im Ammerland, im Nordwesten Deutschlands, aufgewachsen. Er hat in Erlangen und Köln Filmwissenschaften studiert und seine ersten beruflichen Erfahrungen in München beim Film gesammelt, wo er zum Schluß als Aufnahmeleiter gearbeitet hat. Seit 2002 lebt er in Berlin, wo er sich zum Online-Redakteur ausbilden ließ, diesen Beruf übt er immer noch aus. Wann immer er kann und wo immer er sich gerade befindet, ist er auf der Suche nach einem Motiv, das er gerne festhalten möchte, in diesem Fall sind es “Verlorene Bälle”.
Liebe Gemeinde, liebe angehende und bestehende Fußballfans,
auch den Fußball sehen wir als Teil unserer Kultur und die Kultur als Teil unserer Arbeit im zwischenmenschlichen Dialog. Die UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine ist für uns fast schon eine Pflicht, aktiv dabei zu sein. Und zwar:
1) Wir übertragen alle Spiele auf unserer Kinoleinwand!
2) Wir kommentieren die interessantesten Spiele LIVE! Adam Gusowski, Piotr Mordel und geladene Gäste werden die Spiele satirisch kommentieren. Mit ihrem gewohnt trockenen Humor werden sie so manche Lachträne verursachen. Dabei reden sie konsequent am Stadiongeschehen knapp vorbei und erzählen erstaunliche Halbwahrheiten und überraschende Fasttatsachen über Fußball und seine Nebenschauplätze!
3) Wir bieten kulturelles Programm vor, zwischen und nach den Spielen an!
4) Wir präsentieren die begleitende Fotoausstellung “Verlorene Bälle” von Arthur Schmidt von Happe
5) Wir garantieren Fußballspaß ohne nationale Verbissenheit und werden uns über jedes Tor freuen, aber auch über Fairplay, schicke Trikots, tolle Friseuren oder “Schiri des Tages”.
Der Club der Polnischen Versager wird während der EM 2012 zum Domizil für alle, für die beim Fußball um weit aus mehr als nur um das Endergebnis geht.
Seid dabei! Bringt eure Freunde mit!
!!!!UNTERSTÜTZER-DANKE-FEST!!!!
Am Samstag, 19. Mai, danken wir allen Unterstützern, die uns und dem Schokoladen in den schwierigen Zeiten vor der Rettung aktiv geholfen haben oder zumindest die Daumen drückten. Es gibt ein Hoffest und Sonderveranstaltungen im Club der Polnischen Versager und im Schokoladen. Es geht um 18.00 Uhr los.
KOMMT VORBEI! BRINGT EURE FREUNDE MIT!
“Lesungen im Dunkeln” / „Czytanie w ciemnościach” ist ein Projekt der Künstlergruppe “Rita Baum” aus Breslau/Wroclaw
OF mit deutschen Untertiteln
“Lesungen im Dunkeln” sind eine Reihe von Hörspielen und intermedialen Vorstellungen, die in absoluter Dunkelheit stattfinden und somit andere Sinne aktivieren. Die Hauptidee des Projektes ist es, Literatur in einer neuen attraktiven Form zu präsentieren.
Da die literarischen Lesungen in absoluter Dunkelheit stattfinden, wird die Literatur ihrem klassischen Schema entrissen. Ausserdem trägt diese Form der Präsentation dazu bei, die Wahrnehmung von kulturellen Texten und von phono-visuellen Aspekten des Werkes zu fördern. Da die Vorstellungen im Dunkeln stattfinden, ist die Teilnahme an ihnen sowohl für Blinde als auch Sehbehinderte möglich. Jede Vorstellung ist so arrangiert, dass sie auch ohne zu sehen wahrgenommmen werden kann. Unsere Zuschauer möchten wir zur aktiven Teilnahme an den Vorstellungen und Workshops, die von unseren Autoren geführt werden, einladen, so dass neue Treffen zustande kommen können.
Alle Programme der Hörspiele sind in Brailleschrift verfügbar. Die Hörspiele basieren auf literarischen Werken (von Miłosz, Conrad oder Morti Vizki zum Beispiel) und wurden Regisseuren bearbietet. Die Hörspiele werden von Schauspielern oder Lektoren vorgelesen (je nach Hörspiel 2 oder 3 Personen). Jedes Hörspiel hat eine musikalische und visuelle Gestaltung (DJ, Videokunst). Im Dezember 2011 fand unser achttägiges Festival statt – präsentiert wurden sowohl Erstauffährungen als auch bekannte Hörspiele. Präsentiert wurde auch die Erstaufführung des Hörspieles, welches das Resultat der Workshops im Zentrum Ostoja war. Das Festival hat großes Interess gefunden.
Freitag, 18.05.2012, 21.00
Kain und Abel (OF mit deutschen Untertiteln)
Die Dunkelheit ähnelt nichts. Das Projekt „Kain und Abel“. Lesungen im Dunkeln sind das Ergebnis meiner Faszination für das, was man nicht sehen kann. Immer wenn ich an dieses Phänomen denke, werden meine Erinnerung an den Keller aus meiner Kindheit wach: Strassengeräusche, Angst, Imigination. Deshalb denke ich, dass jeder Zuhörer das sehen wird, was ihm seine Einbildungskraft zeigen wird. Ich denke auch, dass es auch so im Fall von „Kain und Abel“, der Kinder der ersten Menschen, war.
Ich habe auf der leicht anarchistischen Version der Erzählung von Kain und Abel von Mori Vitzki basiert, da diese neue Proportionen und neue Akzente setzt. Kann jedoch diese Geschichte zu einem intimen Treffen mit sich selbst werden? Zu einer Pilgerfahrt durch die biblische Geschichte über Verrat, Glauben und Erkenntnis? Lasst uns zurückblicken auf Kains Unwissenheit:
„Wie finster sind deine Erläuterungen?“ Und auf Luzifer, der seine Reich schützt: „Schau in die Finsternis, nur in ihr wirst du dei Selbst finden“.
Wir laden zur einer Erzählung ein, die man nur im Dunkeln wahrnehmen kann.
OF mit deutschen Untertiteln
Realizacja / Realiziert von:
reżyseria: Andrzej Ficowski
Arkadiusz Cyran (głos)
Kasia Piss (głos)
Michał Wielewicki (głos)
Jacek Zachodny (wizualizacje)
Freitag, 18.05.2012, 22.00
Orpheus und Eurydike / OE (OF mit deutschen Untertiteln)
Die Sage von Orpheus und Eurydike zeigt, wo die Grenzen von eins sein, gemeinsam sein , getrennt sein sind. Die Sage stellt auch die Frage nach dem Egoismus der
Kunst – Ist O und E gleich OE?
„Orpheus und Eurydike“ ist eins der ersten von den fünf multimedialen Hörspielen aus der Reihe „Lesungen im Dunkeln“. Jedes. Die Erstaufführung fand am Hörspiele basiert auf einem anderem Text. Doch alle Texte haben eins gemeinsam – die Dunkelheit, die unsere alltägliche Wirklichkeit verändert und uns dazu inspiriert, neue unbekannte Aspekte der Literatur, der Musik und der Töne kennen zu lernen.
„Lesungen im Dunkeln“ wecken Erinnerungen an die Zeiten, als uns unsere Eltern vor dem Einschlafen vorgelesen haben.
OF mit deutschen Untertiteln
Realizacja / Realiziert von: Piotr Bartos Arkadiusz Cyran Marcin Czerwiński Myo Mateusz Stuczyński
http://ritabaum.pl/archiwum/34-nasze-imprezy/13374-czytanie-w-ciemnociach-w-berlinie.html
über Rita Baum
Rita Baum ist eine künstlerische und literarische Zeitschrift, die seit 1998 in Breslau, Polen, erscheint. Die Redaktion hat von Anfang hat versucht, schrittweise ein Konzept des magazin-body zu verwirklichen, mithin den Versuch, eine Zeitschrift im Extremen zu schaffen: ein Artefakt, das sich zwischen Körper und Kunst erstreckt. Das Konzept beruht teilweise auf dem poststrukturalistischen und dem feministischen Kunstansatz. Ein Aspekte ist die Schaffung des Bildes einer Frau, Rita Baum, deren Existenz nicht vollständig nachweisbar ist. Die ersten Ausgaben enthielten Interviews mit Rita und im Rahmen von künstlerischen Veranstaltungen wie etwa Modenschauen, welche die Zeitschrift organisierte, wurden beispielsweise Ritas Handtaschen oder Fotos von ihrer Wohnung präsentiert. Einige Leser und Zuschauer halten diese Idee für einen künstlerischen Witz, andere stellen ernsthafte Fragen zu Ritas Identität. Solche Aktivitäten sind ein Versuch, den Gegensatz zwischen Authentizität und Fiktionalität zu zerstören und einen phantomischen Charakter zu erschaffen.
Die Zeitschrift enthält Artikel über Geschichte, Kunst, Ästhetik, östliche Philosophie, Soziologie, Interviews mit Künstlern und polnischen Philosophen, Texte über die moderne Musik und experimentelle Entwicklungen sowie Darreichungen von Poesie und Prosa, sowohl aus Polen als auch aus anderen Ländern. Rita Baum bietet seinen Leserinnen und Lesern thematische Beiträge etwa zu Emmanuel Levinas Metaphysik, Charles Fouriers Kosmologie und Liebe, den Arbeiten von Joseph Beuys und der Fluxus-Gruppe, über den Wahnsinn in der modernen Zeit, betrachtet aus unterschiedlichen Perspektiven (z. B. philosophisch, künstlerisch, soziologisch), sowie über den tibetischen Buddhismus und den Zen-Buddhismus.
Neben den Printausgaben der Zeitschrift ist Rita Baum auch in anderen Bereichen präsent, etwa im Rahmen von kulturellen Veranstaltungen und im Internet. Im World Wide Web kann man Rita Baum unter ritabaum.pl finden, wo Literatur, Theater und Film-Besprechungen sowie Essays über Kunst veröffentlicht und kulturelle Veranstaltungen angekündigt werden.
Rita Baum reist durch ganz Polen mit eigenen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Performances, Konzerten, Dichterlesungen und Kunst-Installationen (ein Teil des Zyklus – Rita in der Stadt), die den Raum der Stadt in den Raum der Gallerie versetzen.
Die Krassnajas – Frauenchor
singt russische, ukrainische, bulgarische, georgische Lieder und Volksweisen
(z.B.: Mädchen wartet auf Kosak,Mädchen weint um Kosak,
Mädchen streitet mit Kosak, Mädchen verwünscht Kosak…)
Infos und Musik hier
Auf Wunsch der Sängerinnen ist das Konzert auf 22.00 verschoben, davor übertragen wir das DFB Finale.
Donnerstag, 10. Mai 2012, 21.00
Toni Kater spielt im Club ihre neue CD live vor!
Infos hier
Musik hier
Donnerstag 12.04. bis Mittwoch 18.04. FilmPOLSKA 2012 im Club der polnischen Versager
Eintritt 4 ,-
Donnerstag, 12.04.2012
21:00
Animator – Kurzfilmprogramm OmeU Gast: Anna Głowińska
Der Animationsfilm ist ein sonderbares Medium. Es erlaubt uns, das Unmögliche zu zeigen, eine Materie zu beleben oder Wunschvorstellungen auf die Leinwand zu projizieren. In der Auswahl vom Filmfestival Animator (Poznań) sind surrealistische Träume, abstrakte Experimente oder Verkörperungen beunruhigender Albträume und Phobien. Die Vielfal reicht von der klassischen Zeichenkunst über das Spiel mit Knetmasse und Farbe, bis zur Animation aus Grütze.
Epizod / Episode PL 2007; R: Agata Gorządek; 6 min
Powrót / Die Rückkehr PL 2008; R: A. Błaszczyk; 7 min
Zabawki / Spielsachen PL 2011; R: M. Kuczyniecka; 4 min
Panta rhei PL 2007; R: Edyta Turczanik; 8 min
Zatoka / Die Bucht PL 2008; R: Adela Kaczmarek; 14 min
Snępowina / Sleepincord PL 2011, R: M. Pajek, 14 min
Protokoll PL 2010; R: Anita Kwiatkowska-Naqvi; 5:35 min
Dokumanimo PL 2007; R: Małgorzata Bosek; 8:22 min
Gesamtspielzeit: 65 min, digital, OmeU
Gast: Anna Głowińska
23:00
Beats of Freedom PL, OmdU
In diesem außergewöhnlichen Dokumentarfilm kommen polnische Legenden der Rockmusik zu Wort und erzählen aus der Ära der 1980er Jahre, den Zusammenstößen mit dem politischen Regime und dem Schaffen von Freiräumen. Der Film ist reich an Archivmaterial, einschließlich Aufnahmen der Festivals in Jarocin. Teil dieser geschichtsträchtigen Ereignisse waren unter anderem Marek Niedźwiecki, Krzysztof Skiba, Kazik Staszewski, Muniek Staszczyk, Jurek Owsiak und Kora Jackowska.
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Freitag, 13.04.2012
21:00
Lux Aeterna – Hubert Czerepok Special OmeU Gast: Hubert Czerepok (Huber Czerepok leitet einen Filmworkshop während des Festivals im Club der Polnischen Versager. Infos und Anmeldungen auf www.filmpolska.de
Lux Aeterna ist ein halbstündiger, filmischer Monolog. Den Anfang bildet ein utopischer Traum von Macht und dem Wunsch die Welt zu verändern. Der Held des Filmes unternimmt eine Reise in sein Inneres und führt einen inneren Monolog, der sich aus Zitaten von romantischer Poesie sowie Textfragmenten von Wahnsinnigen und Tyrannen (Julius Słowaki, Adolf Hitler, Anders Breivik, Thomas Jefferson) zusammensetzt. Der Monolog wird dabei mit malerischen Aufnahmen norwegischer Landschaft und seinen Wäldern, Seen und Felsformationen bebildert. Der Künstler verweist damit auf die Romantik und totalitäre Ideologien. Der Film bezieht sich außerdem auf das Kino des Dritten Reiches, in dem die Natur auch eine starke symbolische Rolle spielte. Das Video ist eine Allegorie auf das Verlangen die Welt zu erobern und eine Abhandlung über politische Utopien, die dem Wahnsinn entspringen.
23:00
Bogdan Dziworski – Kurzfilmprogramm OmeU
Sceny narciarskie z Franzem Klammerem / Skiing Scenes with Franz Klammer / Skiszenen mit Franz Klammer PL/A 1980, R/ B: Bogdan Dziworski, Gerald Kargl, Zbigniew Rybczyński, 35mm, ohne Worte, 21min; K: Bogdan Dziworski, Zbigniew Rybczyński, M: Janusz Hajdun, S: Agnieszka Bojanowska
Olimpiada/ Olympia PL 1978, R/B: Bogdan Dziworski; 35mm, ohne Worte, 17min; K: Krzysztof Ptak, S: Agnieszka Bojanowska
Szapito PL 1984; R/B: Bogdan Dziworksi; 35mm, ohne Worte, 29min; Realisierung: Krzysztof Ptak, Wit Dąbal, Agnieszka Bojanowska, Marek Lachowicz, Jan Freda, Zygmunt Nowak
Hokej/ Hockey PL 1984; R/B: Bogdan Dziworski; 35mm, ohne Worte, 12min; K: Ryszard Lenczewski, S: Agnieszka Bojanowska
Kilka opowieści o człowieku/ Stories a Man/ Einiges aus dem Leben eines Menschen PL 1983, R/B: Bogdan Dziworski; 35mm, ohne Worte; Realisierung: Krzysztof Ptak, Agnieszka Bojanowska, Marek Lachowicz, Janusz Hajdun, Jan Freda
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Samstag, 14.04.2012
20:00 (!)
Podlasie Atakuje! / Podlasie greift an! Ein Abend voller Überraschungen mit und von Künstlern und Filmemachern vom anderen Ende Polens. Sie kommen aus “Podlasie” an der polnischen Ostgrenze und aus der tiefsten Provinz, die erstaunlich viel zu bieten hat. Die Filmemacher “Filmowe Podlasie Atakuje” kommen bereits zum 5. Mal in den Club und es war bis jetzt mehr als nur ein filmisches Vergnügen.
Wir fangen mit dem Konzert von Zerova aus Podlasie an. Im Anschluss an das Konzert ca.:
21:00
Filme, Ausstellung, kulinarische Spezialitäten Gäste: Maciej Rant & Co.
Die Piraten aus Podlasie greifen an! Eine magische Reise durch Podlasie, durch die Welt der sonderbaren Filme, ein Konzert, das die Atmosphäre der Region musikalisch näherbringt, eine Fotoausstellung und ein Film in 3D-Optik, die uns in die sakrale Architektur und in das Leben der einfachen Menschen aus Podlasie führen:
Tandemem przez pogranicze / Tandem in Borderland
PL 2012, R: Anatol „Lolo” Mszyca, digital, OmeU, 61min; B: Podlasie Makes Me Happy; Konzept: Maciej Rant, K: Paweł Nazaruk, Tomasz Adamski, D: Radek Dąbrowski, Paweł Mickiewicz
ca. 22:00 Uhr
Drewniane cerkwie Podlasia 3D / Hölzernes Gotteshaus aus Podlasie in 3D
PL 2011, R: Marek Włodzimirow, 12 min.
Home Town
Fotoausstellung von Rafał Siderski; www.rafalsiderski.com
Home Town erzählt die Geschichte Siderskis Heimatstadt: „(…) Ich habe immer einen Fotoapparat dabei. Im Laufe der Zeit entstand eine große Menge an Fotos, die meine persönliche Vorstellung der Stadt bilden. Ich versuche weder ihre Schönheit noch ihre Hässlichkeit darzustellen. Mich interessiert die Aura, die Atmosphäre, der Geist des Ortes. Etwas das unwirklich ist, eine Vermutung bleibt…“
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Sonntag, 15.04.2012
21:00
DOK filmPOLSKA D OmeU/ OmdU Gast: Grzegorz Pacek
Tato poszedl na ryby / Vater ist zum Angeln
Juan, Ex-Soldat aus Kapstadt und Bonvivant hat, während er den Softporno Emmanuelle sieht, eine Vision von Jesus Christus. Tief bewegt von dieser Erfahrung entschließt er sich seinen Besitz zu verkaufen und nach Pomfret zu gehen, eine Ex-Militärbasis angolanischer Soldaten in Südafrika. Dort gründet er ein Waisenhaus für Kinder. Nach und nach ergründet der Film Juans tatsächliche Beweggründe, die in seiner Vergangenheit liegen und mit seiner Familie verknüpft sind.
Pomfret scheint den Zustand der südafrikanischen Nation modellhaft abzubilden: Die Folgen der politischen Transformation, mit dem Kollaps des alten Regimes, haben ein Vakuum hinterlassen, das sich ideell noch nicht wieder gefüllt hat. Viele Bewohner suchen deshalb Halt in der Religion.
Drehbuch/Regie: Grzegorz Pacek
Deklaracja niesmiertelnosci / Die Erklärung der Unsterblichkeit PL, OmdU
Drehbuch/Kamera/Regie: Marcin Koszalka
Der Protagonist dieses Dokumentarfilmes ist die Kletterlegende Piotr „der Wahnsinnige“ Korczak. Der Regisseur nimmt dessen 50. Geburtstag zum Anlass, um sich unweigerlich aufdrängende Fragen zu stellen: Wie geht er mit dem Altern um? Was macht ein professioneller Kletterer, wenn er nicht mehr klettern kann?
Eine berührende Geschichte über die Unfähigkeit eines Menschen das Älter werden zu akzeptieren und seinen Wunsch nach Unsterblichkeit.
23:00
11mm shortkicks OmeU/ OF
Anlässlich der Fussball-EM 2012 in der Ukraine und Polen ist das Internationale Fussballfilmfestival 11mm zu Gast bei filmPOLSKA mit dem Programm des 9. Fussball-Kurzfilmwettbewerb 11mm shortkicks
Programm:
Pentecost/ Pfingsten Irland 2010, R: Peter McDonald, 11:15 min
Sogenannte Reisebegleiter D 2012, R: Steffen Kuttner, 12:30 min
Länderspiel D 2011, R: Sven und Nadine Schrader, 2:14 min
Quin es Echegoyen? / Wer ist Echegoyen? Argentinien 2010, R: Sergio Teubal, 14:13min
Rite/ Ritus UK 2011, R: Micheal Pearce, 16:45 min
Best UK 2011, R: Steven Spencer, 9:30 min
Trainerbank D 2010, R: Martin Emmerling, 2:30 min
L´equip petit/ Die kleine Mannschaft Spanien 2011, R: Roger Gomez, Dani Resines, 10:45 min
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Montag, 16.04.2012
21:00
Grzegorz Królikiewicz Kurzfilmprogramm OmeU
Gemeinsam ist diesen drei Filmen, dass sie zwar einen dokumentarischen Ansatz haben, aber offen inszeniert sind. Um das Einfangen einer Stimmung geht es, um die Rekonstruktion von historischen Momenten. Die Filme stammen aus sehr unterschiedlichen Schaffensperioden von Królikiewicz. Jedes Mal ist die emotionale Energie eine andere.
Nie płacz / Weine nicht
PL 1972; R/B: Grzegorz Królikiewicz; 8:30min; digital, OF ohne Text; K: Stanisław Niedbalski, Witold Stok, Jacek Tworek; Schnitt: Barbara Kosidowska; M: Henryk Kuźniak
Lebensfreude, die vom Ekstatischen ins Frenetische, dann in Erschöpfung wechselt. Junge Männer, voller Energie und wilden Lebens (das ist die Arbeit der Kamera) feiern, küssen, steigen schließlich in einen Zug. Gedränge, Blicke, ein letzter Kuss, ein letzter Blick, dann schließen sich Fenster und Türen, einzig die Gemeinsamkeit der Gruppe bleibt erhalten. Die jungen Männer treten ihren Wehrdienst an. Die Jugendzeit ist zu Ende.
Bardzo krótki strajk / Ein ganz kurzer Streik
Pl 2007; R/B: Grzegorz Królikiewicz; 52min; digital, OmeU; K: Stanisław Ścieszko, Rafał Wróblewski. Roman Dębski: Musikalische Bearbeitung: Bogumiła Kłopotowska, Grzegorz Królikiewicz unter Verwendung von „Legenda“ von Henryk Wieniawski; mit SchauspielerInnen und StudentInnen nach Beratung mit den damaligen LeiterInnen der Unabhängigen Studentenvereinigung (NZS) und anderen Beteiligten.
1980 streikten die Studenten in Łódź lange und erfolgreich für eine von der Partei unabhängige Universität. Nach Ausrufung des Kriegsrechts am 13. Dezember 1981 besetzten dieselben Studenten die Universität, um Widerstand zu leisten. Die Miliz (ZOMO) stürmte Straße und Gebäude und verwüstete das Haus. Zum Gedenken nach 25 Jahren wurden die Erinnerungen gesammelt und die Ereignisse nachgespielt – einschließlich der Massenszenen. Ein Reenactment mit großer emotionaler Wirkung.
Idź / Geh!
PL 1989; R/B/S/musikalische Bearbeitung: Grzegorz Królikiewicz; 23min; digital, OmeU; K: Jan Jakub Kolski, Piotr Lenar; Ton: Andrzej Hanzl; Pferdeführer: Wilhelm Dziadecki
Eine inszenierte Dokumentation: Ein Pferd wird einen Berg hinaufgeführt, es ist Herbst, die Landschaft ist schön, der Weg wird allmählich beschwerlicher. Wir sehen diesem Gang von Mensch und Pferd zu, beobachten die zunehmende Vertrautheit. Wie meist können wir diesen Film sehen als das, was er zeigt, aber auch als Metapher, die der Idee ursprünglich zu Grunde lag. Królikiewicz hat viele Jahre darauf gewartet, diesen Film realisieren zu können. In der Zeit des Runden Tisches war es endlich möglich.
23:00
Phnom Penh Lullaby OmeU
Phnom Penh Lullaby zeigt die intime Geschichte eines Mannes auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Mit seinem Streben nach einem Neuanfang zieht es den Israeli Ilan Schickman nach Kambodscha, wo er heute mit seiner Khmer-Freundin Saran und den gemeinsamen zwei Töchtern lebt. Während die alkholsüchtige Saran heiraten und nach Israel auswandern möchte, hat Ilan kein Interesse daran Kambodscha zu verlassen. Zwischen Drogen, Prostitution und Kriminalität versucht Ilan als Wahrsager für Touristen, die Familie über die Runden zu bringen.
Regie: Pawel Kloc
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Dienstag, 17.04.2012
21:00
Filmhochschule Łódź K Kurzfilmprogramm 2 OmeU Gast: Martin Rath
Die Filmhochschule in Łódź bzw. die Staatliche Hochschule für Film, Fernsehen und Theater (PWSFTViT)
wurde 1948 gegründet und ist eine der weltweit bedeutendsten Filmhochschulen. Berühmte polnische Filmkünstler wie Roman Polański, Krzysztof Zanussi, Krzysztof Kieślowski oder Wojciech Jerzy Has verbrachten dort ihre Lehrjahre. Die PWSFTViT soll nicht nur auf den Beruf vorbereiten, sondern ebenso den Blick auf das Leben schärfen.
Urodziny / Geburtstag PL 2010, R: Jenifer Malmqvist, Spiel, 18 min
Smolarze PL 2010, R: P. Złotorowicz, Doku, 15 min
Drżące trąby PL 2010, R: Natalia Brożyńska, Animation, 3:24 min
Co raz zostało zapisane PL 2011, R: Martin Rath, Doku, 11:30 min (Gast im Club der Polnischen Versager)
Opowieści z chłodni PL 2011, R: Grzegorz Jaroszuk, Spiel, 26 min
Operation White Widow PL 2011, R: Jacek Mazur, Animation, 4:18 min
Bez śniegu PL 2011, R: M. von Horn, 35 min
Gesamtspielzeit: 113 min, digital, OmeU
23:00
Filmhochschule Łódź K Kurzfilmprogramm 1 OmeU
Kiedy ty śpisz / Wenn du schläfst PL 1953; R: Andrzej Wajda; Doku; 11 min
Jak co dzień / Wie jeden Tag PL 1955, R: Kazimierz Karabasz; Doku; 11 min
Dwaj ludzie z szafą / Zwei Männer und ein Schrank PL 1958, R: Roman Polański, Spiel, 15 min
Zabawa / Das Spiel PL 1960; R: Witold Leszczyński, Spiel, 9 min
Konflikty / Konflikte PL 1960, R: Daniel Szczechura, Animation, 7 min
Erotyk / Erotik PL 1961, R: Jerzy Skolimowski, Spiel, 3 min
Kirk Douglas PL 1966, R: F. Erol, Marek Piwowski, Doku, 10 min
Urząd / Die Behörde PL 1966, R: Krzysztof Kieślowski, Doku, 5 min
Rynek / Markt PL 1971, R: Józef Robakowski, Experimental, 5 min
Kwadrat/ Quadrat PL 1972, R: Z. Rybczyński, Experimental, 4 min
Jajko / Ei PL 1982, R: Dorota Kędzierzawska, Spiel, 10 min
Cisza / Stille PL 1997, R: Małgorzata Szumowska, Doku, 12 min
Gesamtspielzeit: 102 min, digital, OmeU
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Mittwoch, 18.4.2012 Eintritt 4 ,-
20:00 Short Waves K OmeU Gast: Ad Arte
Bereits zum vierten Mal werden die Wellen des polnischen Kurzfilms durch europäische Städte rauschen. Das Kurzfilmfestival Short Waves findet vom 12. bis 28. April in über 30 Städten (u.a. Berlin, Dublin, Helsinki, London, Porto, Prag) statt. Der Veranstalter des Events – die Stiftung Ad Arte – ebnet schon seit Jahren neue Wege für den Kurzfilm. Im Rahmenprogramm für den Wettbewerb befinden sich Erzählungen, Animationsfilme, Dokumentarfilme, Video-clips und Experimentelles. Die Zuschauer werden in jeder der Festival-Städte die Möglichkeit haben abzustimmen. So wird ein Gewinner des Kurzfilmfestivals ermittelt, der
den Hauptpreis des Festivals, dotiert mit einer Summe von 10 000 Zloty, erhält. Werde zum Kurz-Sichtigen des Short Waves Festivals!
Wszystko w porządku / Everything in its right place
PL 2011, R: Filip Lisowski, 11 min
Telogen PL 2012, R: Alan Kępski, 4 min
Snępowina / Sleepincord PL 2011, R: Marta Pajek, 14 min
Rozmowa/ The Conversation PL 2011, R: Piotr Sułkowski, 17 min
Zwierzę bez nogi / Legless Animal PL 2011, R: Jakub Drobczyński, Tymon Tykwiński, 4 min
Siłaczka / The Strongwoman PL 2012, R: Aleksander Pawluczuk, 7 min
Isla PL 2011, R: Małgorzata Grygierczyk, 1 min
Noise PL 2011, R: Przemysław Adamski, Katarzyna Kijek, 7 min
Nauka Jazdy / Driving School PL 2011, R: Emi Mazurkiewicz, 13 min
Krzyżówka dnia (Brodka) / Crossword of the day PL 2011, R: Krzysztof Skonieczny, 4 min
Gesamtlaufzeit: 82 min, digital, OmeU
21:45
FilmPOLSKA Closing Party Night Drive Music mit VJs Piotr Bejnar / Michal Mierzwa und DJ Rain
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Eintritt für das filmPOLSKA im Club der Polnischen Versager: 4,-
Infos, Filmbeschreibungen und das ganze Programm auf www.filmpolska.de
filmPOLSKA ist ein Projekt vom Polnischen Institut Berlin
Weitere Spielorte:
Hackesche Höfe Kino
FSK Kino am Oranienplatz
Kino Arsenal
Filmclub K18
Zeughauskino
Filmmuseum Potsdam
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EXTRAHINWEIS:
Satire-Show „Adam Gusowski und Piotr Mordel Leutnant-Show“ zum Thema:
„Dekalog 1: Du sollst keinen anderen Film neben dem polnischen haben – Stargast: Kristof Kischlowski (angefragt)”
Eine Show des Club der Polnischen Versager!
Termin: Freitag, der 13. April 2012, 21.00
Ort: Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin
vor der Show:
18:00 Uhr Podiumsdiskussion moderiert von Knut Elstermann
19:30 Uhr Live-Musik von Zerova
Nach der Show:
Anschluss lassen sich bei polnischen Speisen und Getränken aktuelle polnische Filmproduktionen und neuste Trends reflektieren.
es ist kaum zu glauben, aber wir haben es geschafft. Dank eines einzigartigen Kraftaktes des Schokoladen e.V. und dank eurer sagenhaften Unterstützung ist das Wohn- und Kulturprojekt Schokoladen, damit auch der Club der Polnischen Versager, für die nächsten 99 Jahre gesichert, für manche von uns also für immer.
Damit können wir zum ersten Mal seit drei Jahren auch langfristig planen. Natürlich sehen wir auch grossen Veränderungen entgegen. Notwendige, seit Jahren aufgeschobene Renovierungsarbeiten stehen bevor. Auch die Finanzierung de Räume wird nicht einfacher sein, denn für den Kauf des Hauses wird ein Kredit aufgenommen, der erstmal Mieterhöhungen bedeutet. Wie ihr wisst finanziert sich der Club selbst und besteht durch ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder. “Gefördert von niemand” also unabhängig wird auch in der Zukunft unser Motto sein.
Durch die Wende und das Ende der jahrelangen Zitterpartie sind wir aber mit neuer Kraft und frischer Energie ausgestattet, so dass wir zuversichtlich in die Zukunft blicken und uns mit Freude abermals dem satzungsgemässen “kulturellen Austausch zwischen Ost und West, vor allem aber zwischen Menschen, die in ihrer Zeit und an ihrem Ort fremd sind.” verpflichten.
Der Schokoladen e.V. freut sich, mitteilen zu dürfen, dass ein Grundstück in der heiß umkämpften Mitte Berlins der Spirale der explosiv steigenden Grundstückspreise entzogen und dauerhaft als Freiraum für Kultur und neue Wohnkonzepte gesichert werden konnte.
Nach zähen Verhandlungen kam es am 29.03. in der letzten Runde zu einer Einigung: unter Einbeziehung eines Kompensationsgeschäftes bzw. einer Direktvergabe eines Grundstücks durch das Land Berlin an den Eigentümer erklärte sich dieser bereit, das Haus in der Ackerstr.169 an die Schweizer Stiftung Edith Maryon zu verkaufen.
Diese wiederum wird es in Erbpacht an uns, den Schokoladen e.V. weitergeben. Damit können wir unsere seit 22 Jahren andauernde Arbeit für nicht-kommerzielle und freie Kultur gesichert weiterführen.
Damit ist auch der Club der Polnischen Versager gerettet.
Sprecherin des Schokoladen e.V., Anja Gerlich: „Wir sind sehr glücklich über den Erfolg von drei Jahren harten Verhandlungen und werden die nun freiwerdenden Energien einsetzen, um andere bedrohte Projekte in der Nachbarschaft wie die KvU, das Tacheles und die Linienstraße 206 zu unterstützen.“
Schokoladen e.V.
Der Räumungstermin des Schokoladens, des TiSCH-Theaters und des Clubs der Polnischen Versager ist ausgesetzt, um Raum zu schaffen nach 2 Jahren endlich ernsthaft wieder in Verhandlungen zu treten.
Der Schokoladen, die Edith Maryon Stiftung, die Eigentümergesellschaft und der Bezirk Mitte, der Senat und der Liegenschaftsfonds sitzen nun wieder am Verhandlungstisch, um ein konkretes Kompensationsgeschäft auszuarbeiten. Wir sehen das als ein deutliches Zeichen dafür, dass eine juristisch und politisch verfahrene Situation nur durch breiten öffentlichen Druck wieder in Bewegung zu bringen ist. Es reicht uns nicht, als Offkultur-Oase Hoffnung auf Überleben zu haben und wir wollen auch keine Insel inmitten einer durchgentrifizierten Stadt sein, sondern fordern ein grundsätzliches Umdenken der stadtpolitischen Zielsetzung. Gegen steigende Mieten, gegen Verdrängung, gegen Clubsterben, gegen kommerzielle Verwertung – für ein Recht auf Stadt für alle !
Sprecherin des Schokoladen e.V., Anja Gerlich:
„Nur mit der Hilfe all unserer Unterstützerinnen
war dieser Schritt möglich,Danke!“
Schokoladen e.V.
Die “Titanic 2.0 Party” des Clubs der Polnischen Versager
Es ist nicht die letzte Party, aber die letzte vor der verhinderten Räumung im Club der Polnischen Versager. Wir feiern auf der Titanic, und wenn das Schiff untergehen soll, dann mit uns. Und ihr könnt dabei sein. Kommt alle und bereitet Euch tanzend und feiernd auf den Tag X am Mittwoch, 22.2. um 9.00 Uhr vor.
Bringt eure Freunde und Verwandte mit. Lasst uns noch mal die Legende vom Club der Polnischen Versager aufleben lassen.
+++KEINE+RÄUMUNG+VOM+SCHOKOLADEN+++
+++KEINE+RÄUMUNG+VOM+CLUB+DER+POLNISCHEN+VERSAGER+++
Lesung: Otar Dovzhenko “Weil heute Samstag is”
Es lesen die Schauspielerin Isabel Raspe und Annette Höpfner.
Eine Veranstltung des Tzuica-Verlags www.tzuica-verlag.de
Eintritt frei.
Angesichts der Neuentwicklung um die Räumung des “Schokoladen” (Schokoladen, TiSCH-Theater, Club der Polnischen Versager, Ateliers, Tonstudios) möchten wir uns bei allen Unterstützern bedanken. Euer Druck und Eure Wachsamkeit haben den kleinen Etappensieg ermöglicht.
Doch nach wie vor ist die Situation nicht endgültig geklärt. Bis dahin gilt es: “Die Freiheit müssen wir uns jeden Tag neu erkämpfen!”
Das Frühstück am Mittwoch (22.2. um 9.00) ist aber immer noch aktuell und lecker. Die Titanic-Party am Samtag (18.2. ab 21.00) wird natürlich stattfinden. Auch als kleines “Danke schön” an und für Euch.
Freitag, 20. Januar 2012, 21.00, Eintritt: 4,-
Christoph Theußl LIVE mit Gitarre und Gesang
Lang ist es her, dass Magister Theußl aus Österreich den Weg in den Club fand. Nun ist es so weit und wer auf schrägen, schwarzen, absurden Humor eines gemeinen und singenden Österreichers steht, kommt auf seine Kosten.
Als Ankündigung des Konzertes kam von dem Manager des Musikers folgende Mail an:
“sehr geehrte damen und herren,
schon der völlig zu unrecht in vergessenheit geratene ehemalige österreichische philosoph und tennisprofi horst skoff schreibt in seiner nie veröffentlichten autobiographie: “wenn ein jahr nur vierundzwanzig stunden hätte, wäre es ein tag”. ja, so etwas ist schnell dahergesagt. aber kommen wir da nicht schon wieder langsam vom thema ab? natürlich könnte man jetzt irgendwelche an den haaren herbeigezogenen querverbindungen zwischen dem österreichischen tennissport der achziger jahre und dem künstlerischen schaffen christoph theussls herstellen. nichts leichter als das. aber warum immer wieder diese alten geschichten aufwärmen? nur weil theussl irrtümlicherweise ins tennis-fach gerutscht war damals, weil ein journalist bei der rezension einer seiner cd’s statt “flop” “lop” geschrieben hat, ist das noch lange kein grund, sein augenmerk auf dinge zu richten, die offensichtlich sie verstehen was ich meine. manchmal muss man auch die grösse haben, gedanken nicht zu ende zu formulieren, selbst wenn der druck der öffentlichkeit wächst. aber um noch einmal auf diesen journalisten zurückzukommen, der musste das tennis-sportberichterstattungs-ressort dann endgültig verlassen, als er in einem bericht über das wimbledon achtelfinale 1989 das wort “tie-break” leider mit “krawattenbrecher” übersetzte, was einige tennisbegeisterte derart verwirrte, dass sie am nächsten tag mit abgerissenen krawatten in die arbeit gingen, bzw. versuchten, ihren arbeitskollegen die ihren abzureissen. es war ein ziemliches chaos damals. aber heute haben wir 2012, die krawatten sind alle längst nachgewachsen, der tennissport in österreich unpopulärer denn je, nur der theussl, der einzige liedermacher mitteleuropas übrigens, der noch amalganfüllungen hat, der singt nach wie vor seine lieder als ob nichts gewesen wäre.
dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – oder nein doch eher dennoch erachte ich es als meine persönliche pflicht, sie über die weiteren aktivitäten des mainstreamrandgruppenliedermachers theussl sachlich, aber nicht ohne nachdruck in kenntnis zu setzen. es handelt sich erstmal nur um den zeitraum januar 2012 (im februar wirds wieder ruhiger, versprochen):”
Wir wünschen auf jeden Fall viel Spass und empfehlen das Konzert wärmstens!
Christoph Theußl ist übrigens auch auf unserer Website zu hören, als Teil der Satiresendung “Kollisionsgespräche” auf http://www.polnischeversager.de/index.php/radio-de/
Die legändere und schizonationale Satire des Clubs der Polnischen Versager “Die Leutnant-Show” kommt wieder in den Club. Am Samstag, 17.12.2011, um 22.00. Diesmal zum Thema “Polnische Weihnacht ist der deutsche Albtraum” neben den Gastgebern Adam Gusowski und Piotr Mordel auf der Bühne Gast Ewa Lewy und die Show-Band Christoph Theußl. Auch in diesem Jahr kochen wir live Bigos und wer kommt, der bekommt auch etwas davon. Allerdings hat Adam versprochen, nicht zu erklären, wieso Bigos ein deutsches Gericht sei.
September 2011 haben wir 10 Jahre des des Clubs der Polnischen Versager. Über 2000 Gäste haben an dem Abend sowie in der langen und sehr warmen Nacht mit uns gefeiert.
Hier zwei Fotos:
Da wir selbst nicht alles dokummentieren, starten wir einen Aufruf mit der Bitte, uns Eure Fotos und Anekdoten von der Party und anderen Veranstaltungen im Club der Polnischen Versager zu schicken. An club@polnischeversager.de
Dankujemy
Ulrike Steglichs Berliner Geschichten aus den letzten 20 Jahren sind eine scharf konturierte Stadtbeschreibung in Reportagen, Anekdoten und Porträts.
Paul in Unterhosen in der Ackerstraße, Gedichte am Bauzaun, ein Kuhabwurf über dem Prenzlauer Berg, Fledermäuse im Palast der Republik? Berliner Geschichten“ ist eine Sammlung von Beobachtungen aus den letzten 20 Jahren, der Versuch einer Stadtbeschreibung in Geschichten, Reportagen, Anekdoten und Porträts.
In den letzten zwei Jahrzehnten erlebte Berlin gravierende Umwälzungen und Erschütterungen. Politische Wende und Mauerfall, die Wahl als Hauptstadt und Regierungssitz, Deindustrialisierung und Bankenskandal. Doch Kontraste, Reibungsflächen und Kollisionen machen die eigentliche Anziehungskraft der Stadt aus. Sie dokumentieren sich nicht nur in politischen Entscheidungen, sondern prägen auch das alltägliche Leben ihrer Bewohner, deren nüchterner Pragmatismus, geduldiger Überlebensgeist und lakonischer Witz die große Geschichtsschreibung reflektiert oder boykottiert. Aus Ulrike Steglichs Perspektive sind sie es, die die Erzählung der Stadt ausmachen. Wer genau hinschaut und zuhört, entdeckt überall Spuren des Wandels: in den kleinen Geschichten neben den großen, im Unspektakulären neben dem Skandal, im kleinen Detail neben hochfliegenden Plänen, im Hintergrund der bekannten Bilder. Sicher ist hier immer nur eines: Es kann nie langweilig werden.
Wenn ihr wollt, dass wir das Geld bekommen und es behalten, ohne zu teilen, dann Link klicken und auf uns (Club der Polnischen Versager) eine Stimme abgeben.
https://www.ing-diba.de/ueber-uns/fairantwortung/dibadu-und-dein-verein/
Ihr habt es bestimmt schon gemerkt und auch ich kann uns auch nicht in der Aktion der Bank auf deren Webside finden und auch nicht neu anmelden, weil die Bank behauptet, dass wir bereits angemeldet sind, dann suche ich uns und kann nicht finden und versuche noch mal, uns anzumelden und die Bank sagt, dass es nicht geht, weil wir bereits angemeldet sind, also suche ich und kann uns nicht…
Mich begleiten seit Jahren mehrere Verschwörungstheorien. Aus dieser Geschichte bastle ich mir noch eine dazu. Kain Problem für mich.
Wir verzichten auf den Tausender.
Um die vielen Nachfragen auf ein mal zu beantworten. Der Film “80 Tage” über Multikulti in Berlin hat bereits einen Trailer. Bald auch auf unserer Webside zu sehen und das Buch “Club der Polnischen Versager” ist noch nicht fertig, aber wir arbeiten dran.
In den nächsten Wochen werden wir eine neue Reihe ins Leben rufen: “Mein Lieblingsfilm ist…”. Die Idee ist, dass jeder, der seinen Film auf grosser Leinwand den anderen zeigen will, bringt ihn und die versammelten Gäste entscheiden, welchen von den mitgebrachten Filmen sie gucken wollen. Natürlich ist das richtige Anpreisen des Filmes von grosser Bedeutung. Schreibt doch, welcher Tag für so eine Reihe am besten wäre, und ob ihr grundsätzlich die Idee gut oder schlecht findet.
Was die beiden Protagonisten des Clubs anbetrifft, Piotr und Adam sind zwar faul, aber nicht untätig. Sie sind dabei, den Club umzugestalten, das Profil zu ändern, weg von Kunst hin zu Arbeit. Mitte hat schon immer das Proletariat gut vertragen. Der Club der Polnischen Versager soll eine Arbeitsstätte werden, eine kreative Werkstatt und ihr könnt dabei sein. Wie? Keine Ahnung, aber auch das ist schon viel wert. Natürlich ist das Vergnügen nach der Arbeit ein Teil unseres Lebens, deswegen wird es nach wie vor exklusive Exzesse und kultivierte Kultur geben.
Liebe Gemeinde,
zugegeben viel hört man momentan vom Club der Polnischen Versager nicht. Piotr Mordel und Adam Gusowski haben zwar versprochen zumindest freitags und samstags den Club aufzumachen, aber nicht mal das schaffen sie zu halten. In der Tat steht so mancher Besucher vor verschlossener Tür. Ohne Rat und Tat, Hin- und Ausweis. Und doch sollte man sich um so mehr freuen, wenn unerwarteter Dinge auf ein Mal, ohne dass man damit gerechnet hat, steht die Tür weit offen, drinnen sitzen Leute, manche lachen, manche tanzen, manche gehen andere kommen. So ist der Club und so war er schon immer: UNBERECHENBAR.
Süden mit einem vorsätzlich konträren Norden
Verbale Gewandtheit in den leuchtenden Poesie-Geschichten von Claudia Emmingham, geschickte Irrsinn von Sänger, Songwriter und Komiker David Cassel sowie das Electro-Art-Pop-Duo Trike (Xania Keane und Stephen Paul Taylor); etwas Maßnehmen von nordischer Widerspenstigkeit mit Performance-Künstlerin Daniela Gast. Außerdem Berieselung der Tasten von Komponist und Pianist Phil Cooksey, auch in Kollaboration auf den südlichen Meeren mit Lyrik von Sandra Sarala.
Osten mit einem schurkischen Westen
Wohlbedachte Worte von mehreren Berliner Literaten – spoken word Mega-Präsenz Gaby Bila-Gunter alias Lady Gaby, die Dichter Alistair Noon und Frank Alkämper, Letzterer im Zusammenfluss „Ausgerechnet Armenien“ („Ironically, Armenia“) mit den Musikern Michael Gross und Leonid Soybelman (schurkischer Westen im Osten!).Sandra Sarala steuert die archaischen Höhen des Volksliedes an, jemand lässt Volcanick (Nick Woods), den haarigsten orientalischen Bauchtänzer der Stadt ins Haus, und spezielle Regeln kommen an diesem Abend für einenspecial guest ins Spiel – die intuitive Sängerin AlinK.Sarit reist aus Polen an… was mit einem Film von Marta Jurkowska zu tun haben kann.
Norden und ein ausgleichender Süden
Erfühlt Eure Philosophie mit spoken word von mr oCean und Anja Zeilinger, Erzählung und etwas Gesang vonKerri Mullen, Musik und Kerzenlicht von Wasp Summer sowie überleitende Lieder und Avantgarde mit Alexis Baker. Manish Pathak (geboren in Indien) tanzt das Publikum in Richtung Liebe, Verzückung und Melancholie.Sandra Sarala verkörpert ihr Alter Ego Loki als Gastgeberin.
Westen, Gleichgewicht begehrend, und der ausgleichende Osten
Wortreiche Darbringungen vom balancierend/ausgewogen erzählenden Zeitreisenden Skiz-um Hequ (Scott Bolden) und die östlichen Dichterzungen von MC Jabber und Moon (Stephen Mooney), während Sandra Sarala das Irrgarten und dunkle Geheimnis westlichen Lebens erforscht, neben Wildcard-Westleren, der Sängerin der AnmutCera Impala, Musiker/Videokünstler Peter Newman und Konzertpianistin Kim Hye Jin, die uns mit Rachmaninoff in ihren Westen führt.
Einlass und Musik ab 20.15 Uhr, Einlassende und Brotbrechen um 20.45 Uhr