neue Ideen

Was die beiden Protagonisten des Clubs anbetrifft, Piotr und Adam sind zwar faul, aber nicht untätig. Sie sind dabei, den Club umzugestalten, das Profil zu ändern, weg von Kunst hin zu Arbeit. Mitte hat schon immer das Proletariat gut vertragen. Der Club der Polnischen Versager soll eine Arbeitsstätte werden, eine kreative Werkstatt und ihr könnt dabei sein. Wie? Keine Ahnung, aber auch das ist schon viel wert. Natürlich ist das Vergnügen nach der Arbeit ein Teil unseres Lebens, deswegen wird es nach wie vor exklusive Exzesse und kultivierte Kultur geben.

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bei uns…

Liebe Gemeinde,
zugegeben viel hört man momentan vom Club der Polnischen Versager nicht. Piotr Mordel und Adam Gusowski haben zwar versprochen zumindest freitags und samstags den Club aufzumachen, aber nicht mal das schaffen sie zu halten. In der Tat steht so mancher Besucher vor verschlossener Tür. Ohne Rat und Tat, Hin- und Ausweis. Und doch sollte man sich um so mehr freuen, wenn unerwarteter Dinge auf ein Mal, ohne dass man damit gerechnet hat, steht die Tür weit offen, drinnen sitzen Leute, manche lachen, manche tanzen, manche gehen andere kommen. So ist der Club und so war er schon immer: UNBERECHENBAR.

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Sonntag, den 27. November: SÜD

Süden mit einem vorsätzlich konträren Norden
Verbale Gewandtheit in den leuchtenden Poesie-Geschichten von Claudia Emmingham, geschickte Irrsinn von Sänger, Songwriter und Komiker David Cassel sowie das Electro-Art-Pop-Duo Trike (Xania Keane und Stephen Paul Taylor); etwas Maßnehmen von nordischer Widerspenstigkeit mit Performance-Künstlerin Daniela Gast. Außerdem Berieselung der Tasten von Komponist und Pianist Phil Cooksey, auch in Kollaboration auf den südlichen Meeren mit Lyrik von Sandra Sarala.

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Samstag, den 26. November: OST

Osten mit einem schurkischen Westen
Wohlbedachte Worte von mehreren Berliner Literaten – spoken word Mega-Präsenz Gaby Bila-Gunter alias Lady Gaby, die Dichter Alistair Noon und Frank Alkämper, Letzterer im Zusammenfluss „Ausgerechnet Armenien“ („Ironically, Armenia“) mit den Musikern Michael Gross und Leonid Soybelman (schurkischer Westen im Osten!).Sandra Sarala steuert die archaischen Höhen des Volksliedes an, jemand lässt Volcanick (Nick Woods), den haarigsten orientalischen Bauchtänzer der Stadt ins Haus, und spezielle Regeln kommen an diesem Abend für einenspecial guest ins Spiel – die intuitive Sängerin AlinK.Sarit reist aus Polen an… was mit einem Film von Marta Jurkowska zu tun haben kann.

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Freitag, den 25. November: NORD

Norden und ein ausgleichender Süden
Erfühlt Eure Philosophie mit spoken word von mr oCean und Anja Zeilinger, Erzählung und etwas Gesang vonKerri Mullen, Musik und Kerzenlicht von Wasp Summer sowie überleitende Lieder und Avantgarde mit Alexis Baker. Manish Pathak (geboren in Indien) tanzt das Publikum in Richtung Liebe, Verzückung und Melancholie.Sandra Sarala verkörpert ihr Alter Ego Loki als Gastgeberin.

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Donnerstag, den 24. November: WEST

Westen, Gleichgewicht begehrend, und der ausgleichende Osten
Wortreiche Darbringungen vom balancierend/ausgewogen erzählenden Zeitreisenden Skiz-um Hequ (Scott Bolden) und die östlichen Dichterzungen von MC Jabber und Moon (Stephen Mooney), während Sandra Sarala das Irrgarten und dunkle Geheimnis westlichen Lebens erforscht, neben Wildcard-Westleren, der Sängerin der AnmutCera Impala, Musiker/Videokünstler Peter Newman und Konzertpianistin Kim Hye Jin, die uns mit Rachmaninoff in ihren Westen führt.

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Berlin COMPASS: Donnerstag, den 24. November – Sonntag, den 27. November 2011

Einlass und Musik ab 20.15 Uhr, Einlassende und Brotbrechen um 20.45 Uhr

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