Januar 2006

Dienstag, 03.01.2006, 21.00

Theater-Liederabend: „Die Schrippen auf der Spreekönigin“

Die Schrippen sind:

Astrid Mathis (Lotte Grabowski)

Hagen Kirchhoff (Eugen Krüger)

Jarno Stiddien (Otto Schmidt)

Mittwoch, 04.01.2006, 21.00

Film: „polski film“

Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Donnerstag, 05.01.2006, 21.00

„cleaning the sense“

Freitag, 06.01.2006, 21.00

Ausstellungseröffnung (die Ausstellung noch bis 19.01.2006): Expressionismus mit Auslöser-Sprengbilder von Uwe Zielke-Steffen „Preview #1“

Samstag, 07.01.2006, 21.00

Versager-Wohnzimmer: Film: „Die Ostseeerweiterung“

———————————————————————————————————————————————

Dienstag, 10.01.2006, 21.00

Bühne: „Texte und Lieder von Liebe und Schmerz“ mit Leander Sukov und Sascha Mersch

„(…)Ein Klangtier am Porno-Piano: Sascha Mersch, Komponist, Musiker und Sänger ist das schlagende Herz dieser Verbindung aus Dichtkunst, Romantik, erotischer Obsession und gewaltigem Rhythmus. Die Texte von Simone Maresch und Leander Sukov geleiten einen willigen Verstand in die Untiefen romantisch-wüster Gedanken jenseits banalsprachlicher, verliebter Konventionen. DER ZIRKEL. Kreiszug von Musikern und Dichtern. Dunkel und golden. Romantisch und sexuell.(…)“ – steht auf www.der-zirkel.net , dort auch weitere Infos.

Mittwoch, 11.01.2006, 21.00

Film: „polski film“ – Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Diesmal: „Dekalog“ / „Die 10  Gebote“ (Nr. VIII und VII)

Regie: Krzysztof Kieslowski – Buch: Krzysztof Piesiewicz und Krzysztof Kieslowski

Donnerstag, 12.01.2006, 21.00

Film: „eesti film – estnische Filme aus Estland“

Freitag, 13.01.2006, 21.00

Konzert & Lesung: Sorry Gilberto- Sketch-Pop ,“ Mikka Pikka und Ich“ Geschichten von Jakob Dobers

sorry gilberto mögen melodien, die man mitsummen kann. am besten an einem nachmittag, zwischen zwei orten, mit seltsamen gedanken im kopf.

flüchtige momente verdichten sich zu songs. in den texten wird das leben von der seite angeguckt, mit fremdem blick manchmal, dann aber auch wieder in den arm genommen. das passiert auf englisch und auf deutsch, wie es uns gefällt.

die musik darf ein bißchen nach sommer riechen, muss wissen, was sehnsucht bedeutet, soll in bewegung bleiben und uns begleiten.  da können sixties-trompeten auf eine schrammelige gitarre treffen. ein warmer bass läuft herum und irgenwo krispelt was. eine frau singt, ein mann singt und ein billiges keyboard quietscht. im hintergrund wohnen viele details und im vordergrund wohnt der augenblick.

Samstag, 14.01.2006, 21.00

Konzert: „Kattorna – Tribute to Krzysztof Komeda“

Besetzung: Posaune – Grzegorz Rogala (PL), , Saxophon – Dawid Glowczewski (PL), Piano – Lukasz Pawlik (PL), Bass – Max Nauta (DK), Schlagzeug – Radek Bolewski (Pl).

in Anschl.: Klubabend mit DJ Manio (DJ des Clubs der Polnischen Versager mit nichtwesteuropäischer Musik)

———————————————————————————————————————————————

Dienstag, 17.01.2006, 21.00

Lesung: Viktoria Korb und Stefan Kozlowski

Viktoria Korb liest aus ihrem deutsch-polnischen Kult-Krimi „Tod eines Friedensforschers“, der spannende Rezensionen beim Rundfunk und Fernsehen hatte. spannende Rezensionen – so z.B. sagt die Besprechung im Deutschlandradio Kultur  u.a: „Deutsche liberale Schildbürger und eine polnisch-jüdische Jeanne d’Arc: (…) Ihren politischen Kriminalfall benutzt die Erzählerin zu einem ebenso kritischen wie amüsanten Sittenbild aus den zeitgenössischen linken und liberalen Eliten unseres Landes (…)Viktoria Korb erzählt uns süffisant von den Schildbürgerstreichen einer ziemlich ermüdeten und allemal unglaubwürdigen Gesellschaftsschicht, die einst als 68er eine neue gesellschaftliche Moral forderte. Licht ins Dunkel des politischen Kriminalfalls bringt die Amateurdetektivin Gloria Kosz, eine seit Jahrzehnten hauptsächlich in Berlin lebende polnische Jüdin(…). Wie eine Jeanne d’Arc schwebt diese Protagonistin über der Gesellschaft, die sie porträtiert, um dann doch von Zeit zu Zeit in ihr zu versinken.“Das Kernstück des Buches ist eine Affäre um angebliche polnische Waffenlieferungen nach Irak (Anfang 90-ger Jahre). Diese Affäre“machte in Polen jahrelang Schlagzeilen. Merkwürdigerweise wurde ist sie aber trotz der deutschen Beteiligung in Deutschland kaum bemerkt. Im Buch wird daher auch das Milieu der Wesberliner Intellektuellen satirisch geschrieben, die fiktiv in die Affäre verwickelt sein sollten.

Stefan Kozlowski liest aus seinem  …

Mittwoch, 18.01.2006, 21.00

Film: „polski film“

Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro). Diesmal: „Dekalog“ / „Die 10  Gebote“ (Nr. VI und V)

Regie: Krzysztof Kieslowski – Buch: Krzysztof Piesiewicz und Krzysztof Kieslowski

Donnerstag, 19.01.2006, 21.00

Bühne

Freitag, 20.01.2006, 21.00

Ausstellungseröffnung (die Ausstellung noch bis 02.02.2006): Sabine Thiede “ Gesichter Europas“

Unter dem Titel “ Gesichter Europas“ zeigt die Berliner Künstlerin Sabine Thiede unterschiedliche, postrealistische Portraits. Die Bilder zeigen europäische Gesichter. Männer, Frauen, Kinder. Ethnische Unterschiede werden sichtbar und zeigen individuelle Schicksale und kulturelle Differenzen. Der Künstler und Schriftsteller Roland Moed Liest zur Eröffnung einen Text aus einem noch unveröffentlichten Manuskript. „Wir Europakinder“ widmet sich der Entwicklung aus künstlerischer Sicht. Scheinbar ohne Punkt beschreibt der Künstler das zwangsläufige zusammenwachsen unterschiedlicher Nationalitäten zu einer Gemeinschaft. Präsentiert wird die Lesung als eine „virtuelle “ Lesung.

Samstag, 21.01.2006, 21.00

Bühne: „die Wundertypen“ mit „MetamorP(h)ose“

Die Wundertypen haben eine Mission. Nein, sie sind nicht – wie die Blues Brothers – „im Auftrag des Herrn“ unterwegs, doch sind sie mindestens ebenso lässig … wenn auch anders.

Mit ihrem ersten Auftritt wenden sie sich an Freunde gepflegter Gitarren-Schraddel- und Liedermacher-Klänge. Die Gäste dürfen die MetamorP(h)ose von Ingo Dinger und Marco Reichert in Die Wundertypen miterleben. Sie beginnen mit musikalischen Schreckminuten und stellen dann Songs aus alten Bandzeiten vor, die sie zwar nicht als ihr künstlerisches Eigentum bezeichnen, wohl aber individuell interpretieren können. Nach diesem Blick in die Vergangenheit folgen zeitlose Jiddische Lieder. Im Anschluss an eine kurze Pause ist es soweit:

Die Wundertypen erscheinen, posen und tosen – mal sanft, mal saftig.

———————————————————————————————————————————————

Dienstag, 24.01.2006, 21.00

Lesung: Artur Wabik

Mittwoch, 25.01.2006, 21.00

Film: „polski film“

Diesmal: „Die sehr langen Nächte des sehr polnischen Kurzfilmes“, POLNISCHER KURZFILM – EINE RETROSPEKTIVE / TEIL 1

Von Kurzfilmen kann man nie genug kriegen, von Retrospektiven schon eher. Doch diese ist wirklich eine besondere: An zwei Tagen, in über acht Stunden Projektionszeit, mit  26 auf internationalen Festivals ausgezeichneten Filmen wird die traditionsreiche polnische Kurzfilmkunst in drei Themenbereichen „Klassik der Animation”, „Klassik des Dokumentarfilms” und „Dokumentarfilm heute” vorgestellt.

Die „Klassik der Animation” präsentiert den großartigen Julian Antoniszczak und seine  „Non-Kamera-Chronik”, aber auch den unvergleichbaren Jan Lenica und seine Collageästhetik in dem Film „Labirynth” aus dem Jahr 1962,  oder auch Zbigniew Rybczynski mit seinem  oskargekrönten Meisterwerk, „Tango”, aus dem Jahre 1980.

Unter den Klassikern des Dokumentarfilms wird man die herausragendsten polnischen Künstler finden – Krzysztof Kieślowski, Kazimierz Karabasz oder Marcel Łoziński. Diese zwischen 1960 und 1987 entstandenen Filme stellen einen Höhepunkt in der Geschichte des polnischen Dokumentarfilms dar.

Donnerstag, 26.01.2006, 21.00 

Film: „polski film“

Diesmal: „Die sehr langen Nächte des sehr polnischen Kurzfilmes“, POLNISCHER KURZFILM – EINE RETROSPEKTIVE / TEIL 2

Freitag, 27.01.2006, 21.00

Konzert: „UNKL“ – ModernJazzBeats mit  Josh Yellon saxophone  Gary Hoopengardner bass  Florian Segelke guitar  Daniel Schroeteler drums

Samstag, 28.01.2006, 21.00

Versager-Wohnzimmer: Konzert: Joanna Charchan – sax, Frank Paul Schubert – sax, Tobias Schirmer – sax – Improvisierte Musik

———————————————————————————————————————————————

Dienstag, 31.01.2006, 21.00

Vortrag und Präsentation: Polnische Komiks- und GrafittiKunst

*) Vereinssitzung und Anfragentag immer montags von 20.00 bis 22.00)

Dieser Beitrag wurde unter Programm Archiv veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.