Mai 2006

Dienstag, 02.05.2006 

20.00

Film: Experimentalfilme des Dadaisten Hans Richter (Teil 1)

21.00

Lesung: „Eugeniusz aus der Ukraine“ – Eugeniusz Tuzow-Lubanski

22.00

Film: Experimentalfilme des Dadaisten Hans Richter (Teil 2)

Mittwoch, 03.05.2006, 21.00

Film: „polski film“

Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Im Mai dank Kornel Miglus und seiner Zusammenarbeit mit dem TOFFI-Filmfestival in Torun (Polen)  heisst es bei uns „INDEPENDENT PL“, eine Reihe, in der das neuste unabhängige polnische Kino vorgestellt wird.

Diesmal: „Krew z Nosa“ (Nasenbluten)

Polen 2004, 90 min, OF engl. UT

R: Dominik Matwiejczyk, B: Dominik Matwiejczyk; K:Dominik Matwiejczyk; M: Radek Fijołek, Andrzej Koper; Prod.t: Dominik Matwiejczyk

D: Bodo Kox (Pablo), Patrycja Hefczyńska (Agnieszka), Radek Fijołek (Sieja), Dawid Antkowiak (Mario), Robert Gonera (Sauron Rzeźnik)

Pablo lebt in einer gewöhnlichen Nachbarschaft in Wrocław. Sein Leben ist größtenteils perspektivlos, deshalb hängt er die ganze Zeit mit seinen Freunden Sieja und Mario rum und prügelt sich mit Nazis. Nach einem seiner Kämpfe verletzt er sich seine Hand und entscheidet sich sein Leben zu ändern. Hiphop soll ein Heilmittel gegen sein Elend sein. Seine Freundin Angieszka verhilft ihm dazu, Musiker zu werden.

Darüber hinaus präsentieren wir vom 18.05. bis 28.05.2006 (also 10 Tage lang) immer um Mitternacht die Filme des diesjährigen „filmPOLSKA“ – Filmfestivals, das im Kino babylon berlin:mitte (www.babylonberlin.de) veranstaltet wird.

An dieser Stelle noch Mal vielenn Dank an Kornel Miglus und das Kino babylon.

(Ein gemeinsames Projekt des Polnischen Instituts in Berlin, der Kino und Konzerte Agentur Berlin, des Adam Mickiewicz Instituts mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Filminstituts in Warschau, des Polnischen Fernsehens TV PL Warschau und in Zusammenarbeit mit dem Büro Kopernikus Berlin, der Filmhochschule in Łódź, der Fundacja  WRO Wrocław, der AWMSFD Warschau, interfilm Berlin und dem Klub der polnischen Versager Berlin.)

Donnerstag, 04.05.2006, 21.00

Konzert: „Lapsus Trio“

Robert Würz – Saxofon

Martin Schulze – Posaune

Hannes Lingens – Schlagzeug

Die drei Musiker fanden sich im Herbst 2004 in Dresden zum basslosen Trio zusammen. Aus der Not wurde eine Tugend: mit Lust macht man sich seither daran, die Möglichkeiten dieser doch recht ungewöhnlichen Besetzung auszuloten. Dies geschieht in freier Improvisation ebenso wie in Eigenkompositionen und Bearbeitungen von Monk-Stücken. Workshops und Unterricht u.a. bei Gianni Gebbia, Günter Sommer und Leo Smith halfen dem Trio, einen äußerst individuellen Klang zu entwickeln, an dem sie stetig weiterbasteln.

Freitag, 05.05.2006, 21.00

Konzert: FS-3 / Florian Segelke (g), Rodolfo Paccapelo (b), Ketann Bhatti (dr)

– jazz,loops & rock´n roll…

…ist das Motto, unter dem die drei Wahlberliner Florian Segelke, Ketan Bhatti und Rodolfo Paccapelo Ein-flüsse von Straight-Ahead-Jazz über Funk-Grooves bis hin zu Jimi Hen-drix-Wah-Wah-Orgien  zu  einem energetischen und eigenwilligen Stil verschmelzen.

Dabei treffen arrangierte Themen auf interaktive und freie solistische  „Tri“-aloge, verweben sich elegische Themenelemente im Zusammenspiel von  Baß  und  Gitarre,  schweben eingefadete  Klangflächen  über  straighten Drum-Grooves und hin und wieder durchkreuzt ein Gitarren-Loop das musikalische Geschehen…

2004, kurz nach seiner Gründung, wurde  das  Trio  Preisträger  beim Möbus Jazz-Award der Berliner Mu-sikhochschulen und Jazzradio Berlin.

2005 erhielten die Musiker eine Ein-ladung für das  Jazz-Interchange-Festival  der deutschen Musikhoch-schulen in Berlin, wo sie die Hoch-schule für Musik Hanns  Eisler  ver-traten. Darüber hinaus spielten sie zahlreiche erfolgreiche Club-Gigs in Berlin und Umgebung.

Samstag, 06.05.2006, 21.00

immer wieder samstags das Versager-Wohnzimmer Diesmal: der Polnische versager Verlag präsentiert die neue bereits 17. Kolano-Ausgabe. Kolano ist das offizielle Organ des Bundes der Polnischen Versager. Ein hochintellektueller Abend mit gelesenem Wort, gespielter Musik, bewegten Bildern und verschwitzter Party.


Dienstag, 09.05.2006, 21.00

Lesung/Präsentation: „Floppy Myriapoda“

Mit Beiträgen von Timo Beil, Tomasz Bohajedyn, Ducke, Katrin Girgensohn, Florian Günther, Evi Haupt, Helmut Höge, Susanna Jambor, Eiko Kimura, Frank O’Hara, Tom Platt, Nina Pohl, Sabine Reber, Singauf, Brigitte Struzyk, Ekaterina Tangian und anderen. Infos auch unter    http://subkommando.pappelschnee.de/

Mittwoch, 10.05.2006, 21.00

Film: „polski film“ – Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Im Mai dank Kornel Miglus und seiner Zusammenarbeit mit dem TOFFI-Filmfestival in Torun (Polen)  heisst es bei uns „INDEPENDENT PL“, eine Reihe, in der das neuste unabhängige polnische Kino vorgestellt wird.

Diesmal: „Marco P. i złodzieje rowerów“ (Marco P. und die Fahrraddiebe)

Polen 2005, 33 min, OF engl. UT

R+B: Bodo Kox

M:Zespół Pustki

D: Grzegorz Wojdon, Wojciech Ziemiański, Dawid Antkowiak, Goria Kornyluk

Marco P. ist ein begeisterter Fahrradfreak. Er ist vollkommen vernarrt in sein Fahrrad.  Eines Tages stehlen Diebe von der lokalen Mafia sein Fahrrad. Marco P. ist außer sich vor Wut und er beschließt, die Diebe für ihre Tat zu bestrafen.

und

„Diabeł“ (Der Teufel)

Polen 2005, 40 min, OF engl. UT

R Tomasz Szafrański

D: Andrzej Grabowski, Stanisława Łopuszańska, Ryszard Zaorski, Krystyna Rutkowska – Ulewicz, Zbigniew Zamachowski, Beata Rybotycka

Der Metzger Franciszek erfährt vom Arzt, dass seine Mutter im Sterben liegt. Er ist nicht in der Lage sie zu pflegen, deshalb holt er die weise Frau Palchowa aus seinem Dorf, die in den letzten Momenten der Mutter dabei sein soll. Aber diese Aufgabe ist härter, als sie jemals vermutet hatten.

Darüber hinaus präsentieren wir vom 18.05. bis 28.05.2006 (also 10 Tage lang) immer um Mitternacht die Filme des diesjährigen „filmPOLSKA“ – Filmfestivals, das im Kino babylon berlin:mitte (www.babylonberlin.de) veranstaltet wird.

An dieser Stelle noch Mal vielenn Dank an Kornel Miglus und das Kino babylon.

(Ein gemeinsames Projekt des Polnischen Instituts in Berlin, der Kino und Konzerte Agentur Berlin, des Adam Mickiewicz Instituts mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Filminstituts in Warschau, des Polnischen Fernsehens TV PL Warschau und in Zusammenarbeit mit dem Büro Kopernikus Berlin, der Filmhochschule in Łódź, der Fundacja  WRO Wrocław, der AWMSFD Warschau, interfilm Berlin und dem Klub der polnischen Versager Berlin.)

Donnerstag, 11.05.2006, 21.00

eesti film: „Estnische Filme aus Estland“

Die genauen Informationen werden kurzfristig per Newsletter bekannt.

Freitag, 12.05.2006, 21.00

Konzert improvisierter Musik:

Ute Wassermann, stimme

Birgit Ulher, trompete

Chris Heenan, saxofon, kontrabassklarinette

Bryan Eubanks, electronics

Michael Griener, drums & percussion

Samstag, 13.05.2006, ab 21.00

immer wieder samstags das Versager-Wohnzimmer

diesmal: „Tribute to Jacek Olter“ – Musik

Live in Concert Jaceks Freunde und Mitstreiter der polnischen yass-Bewegung:

TRIO1 – Joanna Charchan – sax, Piotr Pawlak – git./eff./loop, Michal Gos – dr

best polish yass aus Danzig und Berlin

im Anschluss: „Tribute to Jacek Olter“ – Film/Musik

Jacek Olter, ein zu früh verstorbener Musiker, genialer Schlagzeuger, sensibler Künstler und ein Geheimnis für viele, die ihn getroffen haben. Wie kein anderer beeinflusste er den polnischen Jazz und Yass der 90er Jahre. Er spielte mit allen grossen der polnischen Musikszene, aber auch mit internationalen Grössen wie Lester Bowie, mit dem er zusammen mit der legendären Band „Milosc“ zwei CDs aufgenommen hatte. Vor knapp einem Monat erschien eine CD mit dem Titel „Jacek Olter“, auf der alle bedeutenden Musiker, die mit Jacek Olter vor seinem Tod spielten oder zumindest sich das wünschten. Dank unermüdlicher Arbeit von Piotr Pawlak, der alte Studioaufnahmen von Jacek Olter fand, und ins Studio Musiker einlud, um ein einzigartiges Projekt aufzunehmen. Sie spielten zu den alten Schlagzeugspuren eigene Musik. Die Ideen von Jacek Olter und seine unverwechselbare Spielweise haben in den Jahren seiner Abwesenheit nichts eingebüsst. Anlässlich der Arbeit an der CD entstand für das polnische Fernsehen ein Dokumentarfilm. Diesen Film (OFU) und auch die Musik werden wir heute vorstellen.

Anschliessend werden die DJs des Clubs der Polnischen Versager einen unvergesslichen musikalischen Abend mit bestem YASS und Jaceks Geist auflegen.

www.olter.art.pl

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Dienstag, 16.05.2006, 21.00

Literatur: „Tintenschiff“

Sylvia Eulitz, Regina Sander, Maike Stein, Ralf Pfennig und Marcel Schock beschäftigten sich mit dem täglichen Unterwegssein auf dem Berliner S-Bahn Ring. Jede einzelne Geschichte hat ihren eigenen Erzählcharakter und unterschiedliche Erzählperspektiven. So entstand letztlich ein literarisches Gesamtbild über zufällige Begegnungen, Gleiskontakte und das ständige Unterwegssein in einer Stadt, die niemals schläft und deren unruhiger Puls ihre Bewohner immer wieder aufs Neue vorantreibt.

www.tintenschiff.de

Mittwoch, 17.05.2006, 21.00

Film: „polski film“

Diesmal: Ein Preview des Festivals „filmPOLSKA“

Vom 18.05. bis 28.05.2006 (also 10 Tage lang) präsentieren wir immer um Mitternacht die Filme des diesjährigen „filmPOLSKA“ – Filmfestivals, das im Kino babylon berlin:mitte (www.babylonberlin.de) veranstaltet wird.

An dieser Stelle noch Mal vielenn Dank an Kornel Miglus und das Kino babylon.

Die genauen Informationen werden kurzfristig per Newsletter bekannt.

www.filmpolska.de

(Ein gemeinsames Projekt des Polnischen Instituts in Berlin, der Kino und Konzerte Agentur Berlin, des Adam Mickiewicz Instituts mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Filminstituts in Warschau, des Polnischen Fernsehens TV PL Warschau und in Zusammenarbeit mit dem Büro Kopernikus Berlin, der Filmhochschule in Łódź, der Fundacja  WRO Wrocław, der AWMSFD Warschau, interfilm Berlin und dem Klub der polnischen Versager Berlin.)

Polnisches Kino im Club der Polnischen Versager von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Und um 23.00 also im Anschluss an dem Film und als besonderen  Eröffnungsleckerbissen stellt das Kaiser-Wilhelm-Puppentheater (ex Helmi) den „Troll – eine Liebesgeschichte“ vor.

Horrorsexpuppentheater ca. 50 min. mit Live-Musik

Eintritt fünf Euro für alle gleich

Mit DJ Morroff, Tebatebai, Loycke und Johanna Olausson (dr.,Git.,acc., und Kontrabaß,Marimba,Wasserglas) Schwule in Finnland sind ziemlich cool, die Starken ficken die Schönen (oder ist schön stark?) und die Schwachen ficken garnicht…Die häßlichen holen sich den Sex mit Drogen oder Geld… In diese kalte Welt kommt ein Trollkind wie von einem anderen Stern…

Es ist vogelknochig, ein zarter Mogli und …

Es duftet irrsinnig nach Sexualhormonen..

Beinahe wird es bei seinem ersten Kontakt mit den Menschen von Skins erschlagen…

Bedroht ist es ,zart und naiv und es bringt alle durcheinander und es bringt Liebe und Tod.. Das Helmi alias Kaiser Wilhelm Theater setzt diese Geschichte gewohnt sensibel um..Ideal vor dem Zubettgehen, Besaufen oder bei Liebeskummer…

Donnerstag, 18.05.2006, 21.00

Konzert:  „Matplaneta“

Ju-Ghan (Kontrabass), Allah Machalle (Schlagzeug),  Marcel Harp (Synthesizer, Radio)

Junge Band aus Wrocaw spielt energetischen Jazz mit Funk- und Grooveelementen , sie selbst bezeichnen es als Jazz’n’space.

Matplaneta entstand im November 2004 und gab bereits nach einer Woche das erste Konzert! Die musikalische Leitidee der Band ist, „Altes mit Neuem“ zu verbinden. Zum Instrumentarium gehören sowohl alte analoge Instrumente als auch modernste Computertechnologie. Eine naturgegebene Fähigkeit zur Synthese verschiedener Stilistiken bewog die Musiker, den Begriff rock’n’space im Bezug auf ihre eigene Musik zu prägen. Sie versuchen ihre Stücke in einem breiteren Zusammenhang des multimedialen Spektrums zu sehen, dazu gehört sowohl die während der Konzerte projizierte Videokunst (als Zusammenarbeit mit der Gruppe 3U) als auch das charakteristische Bühnenoutfit. Permanente Liveauftritte sind das wichtigste Anliegen dieser Band, da sich ihre Musik von Auftritt zu Auftritt verändert. Die begonnene Zusammenarbeit mit dem Produzenten Spaso aus Wrocaw, der momentan noch am Debütalbum der Band arbeitet, war dabei entscheidend.

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

Die genauen Informationen werden kurzfristig per Newsletter bekannt.

www.filmpolska.de

Freitag, 19.05.2006, 21.00

Konzert: AUSSER DER BAHN IST ALLES AUSSER DER BAHN

präsentiert das Einmannorchester von und mit Udo Mader

Ein Mann spielt Schlagzeug. Er blässt das Jagdhorn wie ein Elefant. Spielt Melodica und Akkordeon und singt dazu sein Seemannslied. Der Stilpolizei ist er immer einen Schritt voraus , den er besitzt den Freischwimmer. Da ist man lieber still und hört, was er als nächstes in die Runde wirft. Den man kann die Reihe so beliebig fortsetzen wie sie begonnen hat: er singt und pfeift, trommelt wie Loko auf vollen Touren, zieht ein Instrument nach dem anderen aus der Tasche und  alles am liebsten gleichzeitig. Heavy listening. Ohrenkernobst. Alles easy. Er spielt keinen Jazz , aber fast. Viehjazz meinte mal ein alter Zimmermann, der für seine Rente nacharbeiten mußte. Nur weil er ein paar Tage fehlte, weil er bei Bill Hailey voll friedlich das Stadium mit zertrümmerte. Rockn Roll spielt er auch nicht , obwohl er ordentlich auf die Pauke hauen kann.

Udo Mader spielt wie es ihm gefällt den ausser der Bahn ist alles ausser der Bahn.

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Parallele Ausstellungseröffnung: Krzysztof Gruse – Maler, Zeichner, Graphiker,  Denker, Schriftsteller, Dichter, Sänger…

„Die Wiederholung, Gewohnheit, Schönheit kleiner und durchschnittlichen Sachen zieht Gruse keines Falls wegen deren Umschreibung an. In allem, was er tut, steckt „eine Dosis“ von Utopie, die Überzeugung, dass hinter der bemerkten „Banalität“ die Quelle der menschlicher Wahrheit steckt, den Sinn des Archetypen. Solches Denken duldet gleichzeitig nicht die Unterscheidung der Themen auf „besser und schlechter“, der höheren- und niedrigen Kultur. Gruse glaubt, dass die metaphysische Daseinsdimension „im Ding allein“ steckt und dass ihre Abspaltung vom physikalischem, sinnlichem Aspekt ein Fehler ist.

Ich stimme zu, daß der von dem Künstler gewählte Weg suchend nach: der Größe im Kleinem, dem Geist in der Materie, der Freiheit in der Knechtschaft der S tereotypen, sehr schwer und risikofreudig ist. Es wäre viel leichter, die schon in unserer Tradition eingewurzelte Schemata von Utopie, zu benutzen: der materiellen Wirklichkeit die “ nicht materielle “ entgegenzusetzen, das Heilige vom Scheinenden zu trennen, zu glauben, daß jemand “ für ewig“ das Gute vom Bösen, das Vergängliche vom Ewigen trennt… Hierarchisches Denken ist GRUSE jedoch fremd. Die Aufteilung auf Gutes und Böses gehört für Ihn zur Geschichte. „Ich hätte es gern, daß Alle das Heilige in allem entdecken würden.“- stellt er einfach fest. Und fügt dem hinzu: „Ich verabscheue keine menschliche, aus dem Leben schöpfende, Geste. Jede Geste, falls man sie bemerkt, ist mit Geist erfüllt.“ Vorbeugung vom Genet ?“

Aus dem Artikel „Krzysztofa Gruse’go Mittlere Dinge “ von Jolanta Ciesielska (Kunsthistorikerin des Museums der zeitgenössischen Kunst in Lodz) in Kwartalnik Artystyczny Nr 4 1996, S. 177. Bydgoszcz Übersetzt von J. Zadora

Die Ausstellung noch bis Ende Mai 2006.

Samstag, 20.05.2006, 22.00

immer wieder samstags das Versager-Wohnzimmer

Konzert: „Jacek Kulesza Trio“ – ein Ausnahmemusiker auf dem polnischen Musikhimmel, er spielt alleine und macht die Arbeit für drei, spielt Gitarre und Schlagzeug, singt noch dazu und schiesst noch komische Grimassen, und das alles gleichzeitig, wahrhaftig und live. Seine Musik reicht von einprägsamen Melodien bis schrägen Rhythmen und Tönen. Aber Vorsicht, auch das kann gleichzeitig passieren. Und das die grosse Stärke und das Potenzial von Jacek Kulesza, den man sonst von den Bühnen dieser Welt als genialen Gitarristen der Bands Homosapiens und „Von Zeit zu Zeit“ kennt. Diesmal auf Abwegen, solo trio, so ist man nie allein und auch du kannst dabei sein.

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Sonntag, 21.05.2006

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Montag, 22.05.2006

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Dienstag, 23.05.2006, 21.00

Lesung: Wieslaw Irzyniec

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Mittwoch, 24.05.2006, 21.07

Film: „polski film“ (heute x 2)

„filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Donnerstag, 25.05.2006, 21.00

Kaligraphie-Performance-Video von und mit Viktor Nikolajev

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Freitag, 26.05.2006, 21.00

Konzert: Andreas Willers – git./eff. 

Ein musikalisches Highlight wird der Berliner Ausnahmegitarrist/komponist Andreas Willers (www.andreaswillers.de) bieten. Die Bezeichnung ‚zermahlene Gitarren Musik‘ (von ‚to grind‘) bezieht sich dabei nicht auf zerstörte Instrumente sondern auf atomisierte musikalische Parameter und Stilelemente. Bei Solokonzerten arbeitet er zudem mit speziellen Effekten: Ad hoc gespielte Phrasen werden geloopt und in ein Spiel auf mehreren Ebenen integriert. Neue Technik erlaubt eine Variation und Permutation der Phrasen und kreativen Umgang als mit vormals statischen Loops. Andreas Willers arbeitete mit Weltstars wie Paul Bley, Louis Sclavis, Enrico Rava etc. zusammen und nahm u.a. eigene Musiken für die renommierten Labels BETWEEN THE LINES, ENJA, NABEL und Jazzhausmusik auf.

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Samstag, 27.05.2006, 21.00

immer wieder samstags das Versager-Wohnzimmer

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

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Sonntag, 28.05.2006 (der letzte Tag des Festivals)

(!) und um Mitternacht (0.00):  „filmPOLSKA“ – Filmfestival

Die genauen Informationen werden kurzfristig per Newsletter bekannt.

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Dienstag, 29.05.2006, 21.00

Tanztheater: Djalma Primordial Science (Tanz/choreographie: Ephia und Ana Karen Suarez; Prepared Guitar/Laptop: Jeff Gburek) mit „Der Walzer der Blendung“

Mittwoch, 10.05.2006, 21.00

Film: „polski film“ – Polnisches Kino von klassisch bis neu, von genial bis grauenvoll, immer im Original, immer mit deutschen oder englischen Untertiteln, immer mittwochs, immer 21.00, immer „pay after“ (ca. 1,- Euro).

Im Mai dank Kornel Miglus vom Polnischen Kulturinstitut und seiner Zusammenarbeit mit dem TOFFI-Filmfestival in Torun (Polen)  heisst es bei uns „INDEPENDENT PL“, eine Reihe, in der das neuste unabhängige polnische Kino vorgestellt wird.

„Cyrano“

Polen 2004, 17 min, OF engl. UT

R: Filip Marczewski

D: Maciej Marczewski, Jan Wieczorkowski, Grzegorz Małecki, Marek Bargiełowski, Katarzyna Herman, Agata Piotrkowska-Mastalerz, Leszek Lichota, Agnieszka i Marcin Gessing, Agnieszka Marczewska, Magdalena Roj-Świerczyńska

„Cyrano“ ist eine Geschichte über Schauspieler aus der Provinz, über ihre Träume und deren Ernüchterung in der Realität. Adam ist ein junger, talentierter Schauspieler mit Ausblick auf Erfolg, der ihm von  Starschauspieler Fronczewski vorausgesagt wurde. Sein Glaube an die Worte des Meisters bewegt seine Kollegen dazu, einen schmutzigen Witz zu machen.

„Melodramat“ (Melodram)

Polen 2004, 19 min, OF engl. UT

R+B: Filip Marczewski; K: Radosław Ładczuk; M: Paktofonika

Die Geschichte handelt von einem 14-jährigen Jungen in der Pubertät.  Er empfindet seine ältere Schwester als erotisch anziehend und baut seine Phantasien weiter aus. Mit dem Verlobten seiner Schwester  hat er ein sehr schlechtes Verhältnis. Alle suchen verzweifelt nach Liebe und Geborgenheit.

„Koniec Wojny“ (Ende des Krieges)

Polen 2004, 17 min, OF engl. UT

R: Tomasz Szafrański

B:Tomasz Szafrański

K: Dominik Górski

D: Sebastian Lach, Steffen Möller, Jakub Kotyński, Andrzej Grabowski, Andrzej Żółkiewski

Polen, Öland. In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges. Ein kalter und nebliger Morgen, zwei flüchtige deutsche Soldaten schlagen sich durch die Felder auf der Suche nach einem Zufluchtsort. Einer von ihnen ist verletzt. Sie entdecken eine Farm, die verlassen zu sein scheint. Die beiden deutschen Soldaten schlüpfen dort unter. Der verletzte Soldat bleibt zurück, der andere begibt sie sich auf die Suche nach Hilfe. Der Verletzte erkundet in der Zeit die Farm und stellt fest, das sie nicht so verlassen ist wie es ihnen im ersten Augenblick schien.

„Silenzio“ (Ruhe)

Polen 2005, 5 min, OF engl. UT

R+B: Piotr Matwiejczyk

E: Piotr Matwiejczyk

M+Prod: Piotr Matwiejczyk

In „Ruhe“ versuchen zwei Mädchen, ein Geheimnis aus der Vergangenheit zu bewahren.

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